Trickdiebe

Mit diesen Maschen beklauen Trickdiebe ihre Opfer in Zügen

Trickdiebe nutzen die Unachtsamkeit ihrer Opfer aus.

Trickdiebe nutzen die Unachtsamkeit ihrer Opfer aus.

Die deutsche Bundespolizei warnt vor den Tricks von Diebesbanden, die in Zügen unterwegs sind und so auch in die Schweiz gelangen. Sie nutzen es aus, wenn ihre Opfer gutmütig, hilfsbereit oder unachtsam sind.

International agierende Taschendiebstahl-Banden treiben im grenznahen Deutschland ihr Unwesen und könnten auch im Zurzibiet zuschlagen. In ganz Baden-Württemberg ist die Bundespolizei in Zügen im Einsatz, um Fahrgäste über die Tricks der meist osteuropäischen Tätergruppen aufzuklären.

Diese schlagen im Gedränge auf dem Bahnhof oder im Zug blitzschnell zu. Oft wenden sie simple Tricks an, um ihre Opfer abzulenken. Sie nutzen dabei entweder die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen aus oder suchen sich unachtsame Fahrgäste als Opfer.

Die Tricks der Banden

Sehr beliebt ist derzeit der Beschmutzertrick. Durch vermeintlich versehentliches Beschmutzen der Kleidung mit Ketchup oder Senf lenkt ein Täter das Opfer wenige Sekunden ab – diese Zeit reicht einem zweiten Täter, um an das Portemonnaie zu gelangen.

Bekannt ist auch der Stau-Trick: Beim Einsteigen in den Zug stolpert jemand vor dem späteren Opfer, bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Das Opfer läuft auf und ist abgelenkt. In diesem Moment greift ihm ein zweiter Täter in die Tasche oder den Rucksack.

Der Stadtplan-Trick ist ebenfalls häufig erfolgreich – jemand fragt nach dem Weg und lenkt das Opfer mit einem Stadtplan ab, während sich ein zweiter Täter blitzschnell an der Tasche zu schaffen macht.

Heimlich die Noten herausziehen

Beim Einsteigen in den Zug bildet sich oft eine Menschenmenge. Dies nutzen Täter beim Drängeltrick und bedrängen das Opfer. So ist es abgelenkt, während von hinten in die Tasche gegriffen wird.

Beim bekannten Geldwechsel-Trick wird eine Person gebeten, Münzgeld zu wechseln. Während sie das Portemonnaie zieht und das Münzfach öffnet, lenkt der Täter die Person abgelenkt, sodass sich unbemerkt Banknoten aus dem Notenfach herausziehen lassen.

Noch relativ unbekannt ist der Klopfertrick: Hier wird ein im Zug sitzendes Opfer anvisiert. Im Bahnhof nähert sich ein Täter von aussen an den stehenden Zug und klopft an die Scheibe, um das Opfer abzulenken. Ein zweiter Täter greift in der Zeit im Zug nach Handtasche, Laptop oder Mobiltelefon.

Sehen Sie sich an, wie Trickdiebe arbeiten:

So arbeiten Trickdiebe

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