Herznach

Nadine Meyer: «Wir schätzen die Unterstützung im Dorf von Sponsoren und Freunden sehr»

An der Turnershow wird die Geschichte der der Firma «GmBHerznach» erzählt, eine Reise durchs Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung. Der Aufwand war enorm. Die jüngste Turnerin ist 2 Jahre alt – die älteste 61.

Mit einer farbenprächtigen Aufführung ist am Samstagabend die diesjährige Turnershow des STV Herznach über die Bühne gegangen. «Das Engagement der Leiterinnen und Leiter, des Organisationskomitees und vor allem der Turnerinnen und Turner war dieses Jahr unglaublich. Ich freue mich riesig auf die Turnershow-Zeit», so Nadine Meyer, Präsidentin des Vereins. «Die jüngste Turnerin ist 2 Jahre alt – die älteste 61. Es freut mich sehr, dass wir ein vielfältiges Programm zeigen dürfen, welches den Breitensport repräsentiert. Wir schätzen die Unterstützung im Dorf von Sponsoren und Freunden sehr – ohne sie wäre dieser riesige Aufwand nicht möglich», so Meyer.

Aufgeführt wurde im Gemeindesaal die Geschichte der Firma «GmBHerznach», eine Reise durchs Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung. Die Geschichte spielt in Herznach anno 1970. Smartphones und das Internet existierten noch nicht. Doch schon damals gab es Alltagsstress, Druck im Job und das Streben nach der perfekten Work-Life-Balance.

So erging es auch drei Freunden aus Herznach. Bei einer Wanderung entdeckten sie zufällig eine alte Höhle. Inspiriert von diesem geheimnisvollen Ort, geschah eine Wende in ihrem Leben. Voller Tatendrang gründeten sie ihre eigene Firma. Doch bald schon merkten die drei, dass die technologische Entwicklung auch vor ihnen keinen Halt macht.

Insgesamt 15 Szenen rund um den Firmenalltag zu Themen wie «Bewerbungen», «Fliessbandarbeiter» oder «Maschinen» wurden prachtvoll und perfekt inszeniert. Die Akteure zogen mit fast halsbrecherischen Übungen, Tänzen und akrobatischen Einlagen ein mitreissendes Spektakel ab, dass das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss.

Knapp ein Jahr arbeitete das achtzehnköpfige OK an dem aufwendigen Showprogramm. Zahlreiche Ideen wurden umgesetzt, OK-Sitzungen abgehalten und einzelne Szenen geprobt. «Das Resultat einer intensiven Zeit mit vielen Trainings, unzähligen Stunden in Werkstätten und einem unglaublichen Einsatz des OK’s und des Leiterteams kann sich sehen lassen», sagen die beiden OK-Präsidenten Nicole Deiss und Jonas Schatzmann. Der Trainings- und Vorbereitungsaufwand war enorm: 182 Turnerinnen und Turner leisteten 361 Trainingsstunden, 16 500 Biergläser wurden gekehrt, 37 000-mal wurde mit Bechern geklopft, 162 Arbeitsstunden wurden ins Förderband investiert, 30 Kilogramm Stahl zur Verstärkung eingebaut und 359 Schrauben verschraubt.

Die weiteren Shows finden am 16., 18. und 19. Januar statt; Einlass ist an den Abendvorstellungen jeweils ab 18.30 Uhr, Showbeginn um 20 Uhr, am Sonntag ist der Einlass um 13 Uhr und der Showbeginn um 14 Uhr.

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