Frick

Neue Überbauung ist bewilligt

Mit 18 Monaten Bauzeit rechnet Architekt René Hüsser für die Überbauung mit 22 Wohnungen am Dörrmattweg in Frick. In zwei Wochen beginnen die Bauarbeiten. (Visualisierung)

Mit 18 Monaten Bauzeit rechnet Architekt René Hüsser für die Überbauung mit 22 Wohnungen am Dörrmattweg in Frick. In zwei Wochen beginnen die Bauarbeiten. (Visualisierung)

Ab Mitte Oktober entstehen am Fricker Dörrmattweg 22 Mietwohnungen in drei Gebäuden.

Vor knapp einem Jahr lag das Baugesuch für drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Mietwohnungen am Fricker Dörrmattweg öffentlich auf. Bauherren der neuen Überbauung sind Hans und Marlise Berger, entworfen hat das Projekt die Fricker Hüsser Architektur AG.

Architekt René Hüsser sagte damals gegenüber der AZ, abhängig von den Einsprachen könne man bereits im Frühling 2018 mit dem Bau beginnen. Nun dauerten die Behandlungen der Einsprachen doch länger als von der Bauherrschaft erhofft, doch jetzt sind die Bauprofile demontiert.

Anders als von Hüsser vor Jahresfrist befürchtet, ging es bei den Einsprachen allerdings nicht hauptsächlich um die Zahl der Besucherparkplätze und den möglichen Mehrverkehr. Als Pièce de Résistance stellte sich laut Hüsser die Platzierung der Abfallentsorgung für die Überbauung heraus. «Nun haben wir aber eine Lösung gefunden und die Baubewilligung ist rechtskräftig erteilt», so der Architekt.

18 Monate Bauzeit

In den kommenden zwei Wochen erfolgt nun bei der noch bestehenden alten Liegenschaft eine Asbestsanierung, danach wird sie abgebrochen. «In der zweiten Oktoberhälfte beginnen wir mit den eigentlichen Bauarbeiten für die neue Überbauung», so Hüsser. In den kommenden 18 Monaten entstehen dann in der Nähe von Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten und Schule die drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Wohnungen. Sie werden 2,5, 3,5 und 4,5 Zimmer umfassen.

Zwei der Gebäude haben drei Vollgeschosse und ein Attikageschoss; das kleinste Mehrfamilienhaus hat bloss zwei Vollgeschosse und ein Attikageschoss. Die Attikageschosse würden in Holzbauweise errichtet, sagt René Hüsser, ansonsten setze man auf eine sogenannte Hybridbauweise mit Holz- und Betonelementen. Verbunden sind die drei Mehrfamilienhäuser durch eine gemeinsame Tiefgarage. Die Zufahrt erfolgt über die bestehende Stichstrasse.

Mit der neuen Überbauung geht die rege Bautätigkeit in Frick weiter. In absoluten Zahlen war die Gemeinde mit einer Bevölkerungszunahme um 145 Einwohner bereits im vergangenen Jahr die Wachstumskönigin des Fricktals.

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