Fricktal

Nur in der Badi Rheinfelden ist das Wasser kurz vor der Badisaison über 20 Grad warm

Am Wochenende eröffnen die meisten Badis die Saison – die az hat in den Becken die Temperatur gemessen.

Immerhin die Liegestühle konnten die Stammgäste der Badi Frick am Mittwoch mal auf die Wiese stellen und darin etwas Sonne tanken. Für mehr hat es seit der offiziellen Saison-Eröffnung des Freibads am 1. Mai noch nicht gereicht. Für Schwimmer war jeweils «nur» das Hallenbad offen. Vitamare-Chef Paul Gürtler spricht denn auch von einem «durchzogenen Start in die Freibad-Saison».

Aber: Der sonnige Mittwoch hat nicht nur den Stammgästen Freude bereitet. Er hat auch dafür gesorgt, dass sich das Wasser in den Schwimmbecken einige Grad aufgewärmt hat. Die magische 20-Grad-Grenze ist nicht mehr weit weg. «Dann würden wir die Becken für die Gäste öffnen», sagt Gürtler. Für das Wochenende könnte es also knapp reichen – etwas Sonne heute Freitag vorausgesetzt.

Kühler Badespass

Darauf hoffen auch die anderen Schwimmbäder in der Region. Hier laufen die Vorbereitungen auf den Saisonstart auf Hochtouren. In Kaiseraugst etwa lässt Reto Demarmels, Leiter des Campings und Schwimmbads, gerade das Wasser ins Becken.

Die meisten Badis (Kaiseraugst, Rheinfelden, Möhlin, Wölflinswil und Laufenburg) öffnen am Wochenende erstmals. Magden folgt am 20. Mai. Es dürfte für die Badegäste ein kühler Spass werden. Die az hat in den Becken der Schwimmbäder nachgemessen – über 20 Grad kam am Donnerstagnachmittag nur Rheinfelden (siehe rechts).

Im Strandbad des KuBa Freizeitcenters am Rhein ist das Wasser seit Anfang Monat eingelassen. Das Becken ist beheizt. Etwa vier Tage dauere das Aufheizen bis zu den gewünschten 23 Grad, sagt Leiter Willy Vogt. «Je nach Aussentemperatur.» Bis zum Samstag soll die Wunschtemperatur aber erreicht sein.

Die Wetterprognosen für das Wochenende könnten ausserdem schlechter sein. Derzeit ist zwar kaum Sonne, aber eben auch kaum Regen angesagt. Trotzdem: «Kommen werden wohl nur die regelmässigen Schwimmer und Stammgäste», glaubt Vogt und fügt mit einem Lachen an: «Immerhin können sie sich im Becken aufwärmen, wenn es draussen zu kühl ist.»

Die Zuversicht bleibt

Vogt ist nicht der einzige, der sich durch den wohl durchzogenen Start in die Badisaison die Laune nicht verderben lässt. «Was will man machen? Das Wetter können wir nicht ändern», sagt etwa Hermann Stitz, der für das Schwimmbad in Wölflinswil verantwortlich ist. Er wird die kleine Badi am Sonntag eröffnen – «wenn es nicht gerade in Strömen regnet».

Reto Demarmels vom Camping und Schwimmbad Kaiseraugst ist derweil zuversichtlich, dass «sich die gute Hälfte der Wetterprognose durchsetzt». Und Patrick Peter, Badmeister im Schwimmbad Möhlin betont: «Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter. Das Wichtigste bleibt aber, dass die Saison unfallfrei verläuft.»

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