Schutzengel

Rheinfelderin wird von Wohnungsbrand überrascht: «Ich stand unter Schock»

Rheinfelder Brandopfer im Gespräch

Rheinfelder Brandopfer im Gespräch

Erst als eine wartende Buspassagierin sie auf das Feuer aufmerksam macht, kann sich die Frau in Sicherheit bringen.

Ein Brand richtete in einer Rheinfelder Wohnung grossen Sachschaden an. Die Bewohnerin hatte Glück im Unglück: Sie weilte auf dem Balkon, als das Feuer ausbrach – und bemerkte den Brand erst dank einer Passantin.

Dass ihre Wohnung in Brand stand, bemerkte Maria erst, als eine Frau an der gegenüberliegenden Bushaltestelle sie mit wilden Handzeichen darauf aufmerksam machte. Maria befand sich auf ihrem Balkon, als das Feuer ausbrach.

Sofort stürmte sie in ihre Wohnung und – war wie gelähmt: «Ich stand wirklich unter Schock, ich wusste erst gar nicht, was ich tun soll», sagt sie gegenüber «Tele M1».

Die Vorhänge standen bereits in Vollbrand. Aus Reflex schlug die 41-Jährige die Fenster zu, um das Feuer zu ersticken. Dann alarmierte sie die Feuerwehr und brachte sich draussen in Sicherheit. 

«Sie hat super gehandelt, wahrscheinlich breitete sich das Feuer wegen der geschlossenen Fenster nicht weiter aus», lobt der zuständige Feuerwehrkommandant Marc Leber. 

Die Wohnung ist vorläufig nicht mehr bewohnbar. Maria geht es trotz Brandverletzung an der Hand den Umständen entsprechend gut. Und das hat sie alles der fremden Frau zu verdanken, ist Maria überzeugt – ihrem «Schutzengel».

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