Fricktal

Vom Automatiker zum Zeichner: Vier Gewerbevereine präsentieren in Etzgen gemeinsam über 45 Lehrberufe

Vor zwei Jahren informierten sich 700 Personen an der Berufsschau über Lehrberufe. Mit dem grösseren Einzugsgebiet sollen es nun mehr als 1000 sein. Archiv/ari

Vor zwei Jahren informierten sich 700 Personen an der Berufsschau über Lehrberufe. Mit dem grösseren Einzugsgebiet sollen es nun mehr als 1000 sein. Archiv/ari

2007 fand in Etzgen die erste Berufsschau statt. Im Rahmen des grossen Talfestes im Mettauertal stellten 23 Lehrbetriebe aus der Region 25 Berufe vor – und boten so den Jugendlichen eine breite Palette an Informationen. In der Folge habe der Gewerbeverein Gansingen-Mettauertal-Schwaderloch (GMS) die Idee hochgehalten und im ZweiJahre-Rhythmus eine Berufsschau organisiert, blickt GMS-Vorstandsmitglied Thomas Leu zurück.

«Nun haben wir eine überregionale Zusammenarbeit gesucht», so Leu weiter. «Die Jugendlichen suchen ihre Lehrstellen ja heute nicht mehr nur im Mettauertal, sondern auch in der weiteren Region.» Bald mit im Boot war der Verein Gewerbe Regio Laufenburg. Bei einer allgemeinen Terminabsprache mit dem Gewerbe Region Frick-Laufenburg (Geref), zeigte sich, dass der Geref für das gleiche Datum Ende März in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Staffeleggtal eine ähnliche Veranstaltung plante.

«Da haben wir beschlossen, eine gemeinsame Berufsschau zu organisieren», so Leu. Angedacht sei, dass diese künftig alle zwei Jahre in Etzgen und in den Jahren dazwischen in Frick stattfinden solle. Am 30. März findet nun von 10 bis 15 Uhr die erste gemeinsame Berufsschau der vier Gewerbevereine auf dem Areal der Jehle AG in Etzgen statt. Über 35 Lehrbetriebe aus den vier Vereinsgebieten stellen dabei rund 45 Berufe vor. «Teilweise arbeiten sogar Konkurrenten zusammen, um ihren Beruf bestmöglich zu präsentieren», sagt Leu.

Berufe für alle Schulstufen

Egal, ob Floristin oder Montageelektrikerin, Geomatiker oder Zimmermann, Spenglerin oder Verkehrswegbauer: Das Angebot ist breit. «Es ist für alle Schüler, egal ob sie die Real-, die Sekundar- oder die Bezirksschule besuchen, etwas dabei», so Leu. Darüber hinaus stellt auch die Informatik- und Wirtschaftsmittelschule der Alten Kanti Aarau ihr Angebot vor.

«Die Berufsschau bietet ein niederschwelliges Angebot», betont Leu weiter. «Die Schülerinnen und Schüler müssen sich nicht anmelden und keinen Eintritt bezahlen.» Er hofft deshalb, dass die Jugendlichen das Angebot auch rege wahrnehmen und sich über die Lehrberufe informieren. Letztes Mal fanden gegen 700 Schüler den Weg nach Etzgen. Mit dem grösseren Einzugsgebiet sei es diesmal sicher das Ziel, die 1000er-Marke zu knacken, so Leu.

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Autor

Marc Fischer

Marc Fischer

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