Jurapark

Willkommene und wertvolle Aussensicht auf Angebote des Naturparks

Studierende der Höheren Fachschule, im Bild mit dem Dozenten und Park-Vertretern, nehmen den Jurapark unter die Lupe.

Studierende der Höheren Fachschule, im Bild mit dem Dozenten und Park-Vertretern, nehmen den Jurapark unter die Lupe.

Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden befassen sich mit Themen rund um den Jurapark — sie dokumentierten auch einige Mankos.

Seit Anfang Woche sind 22 Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden im Rahmen eines Intensivseminars im Jurapark Aargau unterwegs. Sie arbeiten an Fragestellungen, die der touristischen Weiterentwicklung des Juraparks dienen sollen.

Durch die Studenten erhalte man eine willkommene und wertvolle Aussensicht, sagt Markus Schmid, stellvertretender Geschäftsleiter des Juraparks. Dozent Michael Tamás spricht von einer Win-win-Situation. Einerseits seien das Seminar und die anschliessenden Seminararbeiten Teil der Ausbildung und eine Investition in den Nachwuchs der Tourismusbranche und andererseits «kann auch die Region etwas daraus mitnehmen».

Wo könnte ein Parkzentrum eingerichtet werden?

Die Studenten bearbeiten in Gruppen sechs Themen. Sie befassen sich etwa mit dem Angebotsportfolio des Juraparks, mit der Entwicklung eines Konzepts für ein Parkzentrum, mit dem Bike- und Wanderangebot am Jurasüdfuss und Ideen für Angebote für Reiter und Pferde. Weiter erarbeiten sie ein Besucherlenkungskonzept für den Tiersteinberg und ein Konzept zur Positionierung der Stadt Laufenburg als Kulturhauptstadt im Jurapark.

Am Freitag stellten die Gruppen ihre Zwischenergebnisse vor, machten aber auch deutlich, dass es noch weitere Befragungen oder Auswertungen vorzunehmen gelte, ehe man detailliertere Konzepte vorlegen könne.

Konkrete Massnahmen oder Vorschläge gab es jedoch bereits im Bezug auf Laufenburg. Hier erachten es die Studenten als sinnvoll, Laufenburg als Kulturstadt zu positionieren, und sehen gute Chancen für das Haus am Schlossberg und den Hochzeitstourismus. Schwächen orten sie im aktuellen Marketingkonzept der Stadt und in der fehlenden Bekanntheit über die Region hinaus.

Manko beim öffentlichen Verkehr

Rund um den Tiersteinberg gebe es zahlreiche Attraktionen, so die Studenten. Ein Manko orten sie bei den fehlenden direkten öV-Verbindungen zwischen Wegenstetten und Wittnau und zwischen Wegenstetten und Schupfart. Zudem sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten bei der Beschilderung von Attraktionen und Parkplätzen.

Die Studierenden, die sich mit einem Parkzentrum befassen, haben anhand von Kriterien wie Lage, öVAnbindung, bestehende Jurapark Angebote und Infrastruktur vor Ort Gemeinden auf ihre Standorttauglichkeit überprüft. Derzeit kristallisieren sich fünf Favoriten heraus: die Jurapark-Gemeinden Herznach, Laufenburg, Küttigen und Wittnau sowie die Partnergemeinde Frick. Alle Gruppen werden im November ihre Seminararbeiten fertigstellen. Nach der Bewertung werden sie wohl noch vor Weihnachten an den Jurapark weitergeleitet.

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