Gemeindeversammlung

Zuzgen will eine Solaranlage auf das Dach des Schulhaus und der Turnhalle

Solaranlage in Daillens. Photovoltaik ist eine der Methoden, um den nationalen ökologischen Fussabdruck zu minimieren. Als Mahnung vor dem verschwenderischen Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen wird am Samstag der Erdüberlastungstag begangen (Archivbild)

Solaranlage in Daillens. Photovoltaik ist eine der Methoden, um den nationalen ökologischen Fussabdruck zu minimieren. Als Mahnung vor dem verschwenderischen Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen wird am Samstag der Erdüberlastungstag begangen (Archivbild)

Die Gemeinde will die Umgebung des Sport- und Parkplatzes neu gestalten. An der Gemeindeversammlung vom 3. September beantragt der Gemeinderat hierfür einen Kredit über 210'000 Franken.

Unter anderem soll die Westseite mit Böschungssteinen und einer Terrassierung neu gestaltet und eine Sitzmöglichkeit geschaffen werden. Für die Bewässerung des Rasens ist der Einbau eines Regenwassertanks vorgesehen.

Die Kosten für die Westseite belaufen sich auf 140'000 Franken. Weitere 52'000 Franken sind für Aufwertung und Neugestaltung des Böschungsbereichs entlang des Sportplatzes vorgesehen. Der Sportplatz selbst soll innert der nächsten drei Jahre von Unkraut befreit und begradigt werden. Hierfür rechnet der Gemeinderat mit Kosten von 15'000 Franken über die nächsten drei Jahre.

Mit einem zweiten Kredit über 250'000 Franken möchte der Gemeinderat auf der Turnhalle und dem Schulhaus Solaranlagen installieren lassen. Dies bedingt die Erneuerung des 45-jährigen Turnhallendaches, da dieses das Gewicht der Solarpanels nicht tragen kann.

200'000 Franken Gewinn nach 35 Jahren

Die Solaranlage auf dem Turnhallendach soll 58'100 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Jene auf dem Schulhaus soll 28'200 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Der Gemeinderat geht davon aus, dass die komplette Anlage in 14,5 Jahren amortisiert sein wird. Er sieht bei einer Laufzeit von 35 Jahren einen Gewinn von rund 200'000 Franken vor.

Weiter entscheidet der Souverän, ob die Gemeinde für die Betriebsphase 2021 bis 2031 weiter Mitglied des Juraparks Aargau bleibt. Hierfür belaufen sich die Kosten auf jährlich fünf Franken pro Person. (az)

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