Bad Säckingen/Stein

Zwei vermisste Urlauber sorgten für Grosseinsatz auf dem Rhein – mit zwei Rega-Helikoptern

Mehrere Boote verschiedener Einsatzkräfte stehen im Einsatz.

Mehrere Boote verschiedener Einsatzkräfte stehen im Einsatz.

Grosseinsatz am Rhein am Grenzort Bad Säckingen: 80 Einsatzkräfte suchten den Rhein per Boot, Helikopter und Wärmekamera ab. Die zwei Schwimmer erreichten selbstständig das Ufer.

Zwei Schwimmer lösten einen Grosseinsatz auf dem Rhein aus. Die beiden waren am Freitagabend gegen 19.30 Uhr bei der Holzbrücke zwischen Stein und Bad Säckingen im Rhein baden gegangen. Zeugen meldeten daraufhin zwei Personen, die im Wasser in Not geraten seien. Ein Grosseinsatz von Feuerwehr, Polizeikräften und verschiedenen Rettungseinheiten aus Deutschland und der Schweiz wurde ausgelöst,

Der Rhein wurde bis nach Schwörstadt mit insgesamt sieben Booten abgesucht. Zudem waren auch ein Helikopter und eine Wärmebildkamera durch die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega im Einsatz.

Hilfeschreie auch beim Ruderclub

Laut Mark Jagenow, Einsatzleiter der Feuerwehr Bad Säckingen, sind beide Personen in Sicherheit. Sie kamen selbstständig auf der Schweizer Seite an Land und meldeten sich bei der Polizei.

Laut Jagenow wurden zusätzlich Hilfeschreie im Bereich Ruderclub Bad Säckingen gemeldet. Die Einsatzkräfte seien dem nachgegangen und hätten alles grossflächig abgesucht, aber nichts gefunden.

Insgesamt waren fast 80 Rettungskräfte im Einsatz. Da die Situation sich nicht auf Fahrlässigkeit zurückschliessen lässt, sondern die beiden Personen, nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um Urlauber aus Hamburg, lediglich die Strömung des Rheins unterschätzten, werden die Kosten der Rettungsaktion höchst wahrscheinlich auch nicht den Betroffenen in Rechnung gestellt, berichtet die Polizei auf Nachfrage.

Helfer suchen mit einem Boot nach den vermissten Personen am Rhein in Bad Säckingen.

Helfer suchen mit einem Boot nach den vermissten Personen am Rhein in Bad Säckingen.

Erst am Samstag, den 29. Juni hat ein 16-jähriger Teenager aus Leichtsinn eine ähnlich grosse Rettungsaktion ausgelöst. Obwohl es lebensgefährlich ist, sprang der 16-jährige von einem Pfeiler der alten Holzbrücke ins kühle Nass.

Im Einsatz waren neben der Kantonspolizei Aargau, die Feuerwehren Bad Säckingen, Wallbach, Wehr, Öflingen und Grenzach, das Technische Hilfswerk Bad Säckingen, die DLRG, der DRK-Rettungsdienst wie auch der Katastrophenschutz, ein Rettungshubschrauber der REGA, mehrere Boote aus Deutschland und der Schweiz sowie die Polizei.

Der Einsatz wurde nach etwa zwei Stunden offiziell beendet.

Die Polizeibilder vom Juli:

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