Impfstart
Ab dem 11. Januar gibt es wieder Impftermine im Aargau: Was Sie sonst noch wissen müssen

Die ersten Impfdosen werden über 75-Jährigen und besonders gefährdeten Personen verabreicht. Am Dienstag der ersten Januarwoche ging es los. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Impfstart im Kanton.

Noemi Lea Landolt
Merken
Drucken
Teilen

Wie erfahre ich, wann es wieder Impftermine gibt?

Das Kantonsspital Aarau teilt mit, man habe sich gestern mit dem Gesundheitsdepartement und dem Kantonsspital Baden abgesprochen und werde ab dem 11. Januar jeweils eine Woche zum Voraus täglich einen Tag mit Terminen freischalten. Ab dem 11. Januar sind also Termine für den 18. Januar buchbar, ab dem 12. solche für den 19.

Wann werden die nächsten Impfdosen in der Aargau geliefert?

Das Gesundheitsdepartement erwartet noch im Januar weitere Lieferungen. Das sei aber nicht bestätigt und hänge auch etwas davon ab, wann ein weiterer Impfstoff zugelassen werde. Auch wie viele Impfdosen es sein werden, kann das Gesundheitsdepartement nicht sagen, solange die Lieferungen nicht bestätigt sind.

Kann ich mich auch in einem anderen Kanton impfen lassen?

Nein. Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss man sich in seinem Wohnkanton impfen lassen. Umgekehrt sind die Termine an den beiden Impfzentren in Aarau und Baden für Personen reserviert, die Wohnsitz im Aargau haben. Einzige Ausnahme: Mitarbeitende mit Patientenkontakt werden wohl auch an ihrem Arbeitsort geimpft, wenn sie nicht im Aargau wohnen.

Ich bin noch keine 75 Jahre alt. Wann kann ich mich für die Impfung anmelden?

Die Kantonale Strategie folgt den Empfehlungen des BAG. Dieses hat vier Zielgruppen definiert, die prioritär behandelt werden. In der ersten Zielgruppe sollten ursprünglich besonders gefährdete Personen und solche über 65 Zugang zur Impfung haben. Da der Impfstoff beschränkt ist, wurde in der Zielgruppe 1 eine weitere Abstufung vorgenommen. Deshalb sind nun zuallererst über 75-Jährige und Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem ­Risiko, unabhängig vom Alter, an der Reihe. Diese müssen sich über den Hausarzt und nicht über das Online-­Formular der Spitäler anmelden. Erst dann folgen die 65- bis 74-Jährigen.

Und die restliche Bevölkerung?

Das hängt davon ab, wie schnell der Impfstoff in grösseren Mengen verfügbar ist. Das Ziel sei, dass sich ab Frühling auch gesunde Aargauerinnen und Aargauer, die nicht zur Risikogruppe gehören, impfen lassen können, sagte Impf-Chef Andreas Obrecht letzte Woche zur AZ. Barbara Hürlimann, Leiterin der Abteilung Gesundheit, sagte anlässlich des Impfstartes am Dienstag, das Ziel sei es, die Aargauer Bevölkerung bis Ende August durchzuimpfen. Die Schweizer Impfchefin Nora Kronig will dieses Ziel schweizweit gar bis Ende Juni erreichen.