Kölliken
Breite Unterstützung für Scheunenrettung - Petition wird der Gemeinde vorgelegt

Die Hochstudscheune an der Scheidgasse in Kölliken soll erhalten bleiben. Dies wollen offenbar nicht nur die Initianten einer Petition, sondern zahlreiche andere Liebhaber des historischen Gebäudes.

Flurina Dünki
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 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.
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 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Die Werkstatt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Im Innern der Scheune wird die aufwendige Zimmermannskonstruktion der Dachbalken sichtbar.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Die Werkstatt in der Scheune. Foto: Andrea-Carlo Polesello zeigt die Werkstatt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Die Werkstatt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Die Werkstatt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Die Werkstatt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: EIne alte Bandsäge gehört ebenfalls zur Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Andrea-Carlo Polesello bei der alten Bandsäge in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.
Hochstudscheune in Kölliken
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Ein mumifizierter Marderschädel liegt in der Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Im Innern der Scheune wird die aufwendige Zimmermannskonstruktion der Dachbalken sichtbar.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Im Innern der Scheune wird die aufwendige Zimmermannskonstruktion der Dachbalken sichtbar.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Im Innern der Scheune wird die aufwendige Zimmermannskonstruktion der Dachbalken sichtbar.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Im Innern der Scheune wird die aufwendige Zimmermannskonstruktion der Dachbalken sichtbar.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: EIne alte Bandsäge gehört ebenfalls zur Scheune.
 Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017. Foto: Das Weinhändlerhaus neben der Scheune.

Die letzte Hochstudscheune an der Scheidgasse 24 in Kölliken soll abgerissen werden. Andrea-Carlo Polesello, von der Initiativgruppe "Kölliker für die Rettung der Hochstudscheune" setzt sich für die Erhaltung der Hochstudscheune ein. Aufgenommen am 23. Oktober 2017.

SEVERIN BIGLER

Seit acht Tagen sucht Andrea-Carlo Polesello mit drei Mitinitianten Unterstützer auf petitio.ch, um den geplanten Abriss zu verhindern. Bereits 148 Personen unterstützen die Aktion auf der Onlineplattform. 100 Unterstützer sind nötig, damit das Vorhaben mit einer Liste der Petitionäre der Gemeinde zugestellt wird.

Die Initianten der Petition (neben Andrea-Carlo Polesello sind dies Strafrechtsprofessor und Heimatschutz-Präsident Martin Killias, Ruedi Lüthi, der sich stark im Umweltschutzbereich engagiert, und eine anonyme vierte Person) möchten den Erhalt der Hochstudscheune sichern. Sollte das Gebäude, dessen Kernbau auf 1819 datiert, nicht am aktuellen Standort stehen bleiben können, so soll ein Wiederaufbau sein Überleben sichern.

Gemäss Cecilie Gut von der Kantonsarchäologie handelt es sich um die letzte Hochstudscheune im Aargau. Die Initianten schlagen eine Verlegung neben das Dorfmuseum vor. Ein Teil der Scheune könne für die Öffentlichkeit als Raum für Anlässe zugänglich gemacht werden. Dazu hoffen sie auf Unterstützung des Gemeinderats Kölliken.

Es ist letzte Eisenbahn. Für die Scheune liegt bereits seit Januar eine Abbruchbewilligung vor. In ein paar Wochen soll dieser vollzogen werden, damit auf dem Grundstück Mehrfamilienhäuser gebaut werden können. Doch die Zeit ist nur das eine Problem. Ein Ab- und Wiederaufbau würde inklusive Umzug auf eineinhalb Millionen Franken kommen. Ein Geldgeber ist bisher nicht in Sicht. (fdu)