Brittnau

Chelsea starb an einem Giftköder: «Das wünsche ich niemandem»

Gemeinde Brittnau warnt vor einem Hundehasser

Gemeinde Brittnau warnt vor einem Hundehasser

In den letzten Tagen verendeten zwei Hunde, nachdem sie vergiftete Köder gefressen hatten.

Die Hündeler in Brittnau sind vorsichtig geworden: Zwei Vierbeiner starben wegen Giftködern, die ein Hundehasser ausgelegt hat.

Chelsea ist erst noch putzmunter. Plötzlich beginnt die fast siebenjährige Hundedame zu zittern. Ihr Halter Christian Müller bringt sie sofort in die Tierklinik. Doch Chelsea gewinnt den Kampf gegen den hinterhältigen Gifttod nicht. Per Telefon erhält Müller die Nachricht, dass seine Chelsea sterben wird. "Ich bin sofort in die Klinik gefahren", erzählt er TeleM1. "Ich habe gesagt: Wenn sie gehen muss, bin ich dabei." 

Einen Giftköder hat Müller nicht gefunden. Doch in der Tierklinik sei man sich sicher: Die Hündin starb an einem Nervengift. 

Das ist nicht der einzige Fall in Brittnau in diesen Tagen: Auf der Gemeindekanzlei sind diverse Meldungen über gefundene Giftköder, etwa präparierte Wursträdchen, im Gemeindegebiet eingegangen. Mehrere andere Tiere überlebten offenbar, nachdem sie einen Köder frassen. Es handle sich in den ihm bekannten Fällen um Rattengift, sagt Vizeammann Reto Buchmüller der "Schweiz am Wochenende".

Hunde an Leine nehmen

Der Gemeinderat empfiehlt den Hundehaltern deshalb, ihre Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Das Auffinden von Giftködern sollte der Polizei oder dem Veterinärdienst gemeldet werden.

Christian Müller macht der Tod seiner Hündin nachdenklich. "Das ist ja bei uns daheim passiert. Da macht man sich sehr viele Gedanken, als Familienvater, als Halter von anderen Tieren. Ich wünsche das niemandem." (pz)

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