Fünf Verkehrsunfälle haben am Freitagmittag auf der Autobahn A1 beim Bareggtunnel im Aargau zu grossen Verkehrsbehinderungen geführt. Im dichten Verkehr bildete sich ein kilometerlanger Stau. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Der erste Unfall ereignete sich gemäss Angaben der Aargauer Kantonspolizei kurz nach 12 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Bern. Eine 25-jährige Autofahrerin verlor in der Rampe vor dem Bareggtunnel bei Neuenhof die Herrschaft über ihr Auto.

Dieses geriet ins Schleudern, stiess mit einem anderen Auto zusammen und prallte dann gegen die Leitplanke. Die Lenkerin erlitt leichte Verletzungen. Eine Ambulanz brachte sie ins Spital.

Die Unfallstelle war um 13.15 Uhr geräumt. Nur fünf Minuten später ereignete sich auf der A1 bei Baden in Fahrtrichtung Bern ein weiterer Unfall. Verletzt wurde niemand.

Praktisch zeitgleich kam es um 13.50 Uhr bei Neuenhof gleich in beiden Fahrtrichtungen zu je einem Selbstunfall. Die 53-jährige Frau, die in Fahrtrichtung Zürich bei der Autobahnausfahrt mit einem Verkehrsteiler kollidiert war, erlitt leichte Verletzungen.

Der letzte Unfall ereignete sich um 14.15 Uhr - wiederum auf Höhe Neuenhof in Fahrtrichtung Zürich. Verletzt wurde niemand.

Vor allem in Fahrtrichtung Bern bildete sich Rückstau, der zeitweise bis auf eine Länge von 20 Kilometern anwuchs. Im Laufe des Nachmittags normalisierte sich die Verkehrslage wieder.