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Hitzewoche: 17 Aktivitäten, die im Aargau nochmals für Sommerferien-Feeling sorgen

Feiner Sand und glasklares Wasser finden sich auch im Aargau, wie hier in Zufikon.

Mit Temperaturen um die 30 Grad ist diese Woche erneut so richtig sommerlich heiss: 17 Aktivitäten, die das Sommerferien-Feeling im Aargau nochmals aufkommen lassen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Surfen in Bremgarten oder Baden

Mittwochnachmittag: Surfer reiten auf der Reuss-Welle beim Honeggerwehr in Bremgarten.

Mittwochnachmittag: Surfer reiten auf der Reuss-Welle beim Honeggerwehr in Bremgarten.

9. August 2016

Surfer schwören auf die Wellen in Hawaii, Australien oder Portugal. Wellenreiten lässt sich aber auch in unmittelbarer Nähe: Die stehende Welle bei der ehemaligen Bleichi in Bremgarten ist weltbekannt und gilt als die einzige ideale Welle für Surfer in der Schweiz. Wer es etwas weniger professionell angehen will, kann sich mit dem Surfbrett auch in die Limmat bei Baden wagen. Zwischen Mättelipark und Oederlin-Areal. Doch Vorsicht vor Kajak-Fahrern!

Den höchsten Aargauer Wasserfall erkunden

Dieser Wasserfall mit einer Fallhöhe von 5,4 Metern im Sagimülitäli ist der wohl höchste im Kanton Aargau.

Dieser Wasserfall mit einer Fallhöhe von 5,4 Metern im Sagimülitäli ist der wohl höchste im Kanton Aargau.

Nicht ganz so imposant wie die Niagarafälle in Kanada, dafür aber schneller zu erreichen und auch noch gratis: Die drei Wasserfälle im Sagenmülital in der Nähe des Steinbruchs. Unterhalb des Dorfes Linn ist der mit einer Fallhöhe von 5,4 Meter höchste Wasserfall des Kantons zu finden. Südlich von der Bächlimatt her kommend sprudelt das Bächli zudem kaskadenartig dem Talgrund entgegen. Ein weiterer Wasserfall – der des Gallenkircher Baches – versteckt sich hinter einem Felsen westlich des Steinbruchs.

Baden und Entspannen an Aargauer Sandbänken

Zufikon: Bei der Emaus-Feuerstelle kann knöcheltief über eine Sandbank gewatet werden.

Zufikon

Zufikon: Bei der Emaus-Feuerstelle kann knöcheltief über eine Sandbank gewatet werden.

Wer braucht schon die Bahamas oder die Malediven, wenn wir im Aargau klares Wasser und feinen Sand direkt vor unserer Haustüre haben? Zu finden an Aare, Rhein, Limmat oder Reuss (wie hier im Bild in Zufikon, wo Sie knöcheltief meterweit über die Sandbank waten können). Der Sandstrand auf der Grasinsel bei Etzgen soll es sogar durchaus mit der Karibik aufnehmen können. Am besten zu Fuss oder mit dem Velo auf Erkundungstour gehen und anhalten, wo es Ihnen gefällt. 

Dabei stösst man auch auf solch verwunschene Orte wie im Bild, an der Limmat bei Wettingen:

Wandern mit Lamas

Eigentlich sind Lamas in den Anden zu Hause. Wohl fühlen sie sich aber auch im rund 10'000 Kilometer entfernten Aargau. Die Tiere gelten als empfindsam und werden oft in Therapien für verhaltensauffällige Kinder, zum Coaching von Erwachsenen oder als Wanderbegleitung eingesetzt. Ihre natürliche Neugierde wirkt ansteckend und ihr gemächlicher Gang lädt zum Geniessen der Natur ein. Lama-Trekkings bietet zum Beispiel der Strihenhof in Densbüren an.

Übrigens: Vergangenen November fand erstmals ein Schönheitswettbewerb für Lamas statt. Und das ist das schönste Lama aus dem Aargau.

Böötlen

Abenteuerlich wird es, wenn Sie sich mit einem Gummiboot auf unseren schönen Flüssen von der Strömung treiben lassen. Im Dreistromland Aargau gibt es unzählige Möglichkeiten um an- oder abzulegen. So zum Beispiel die 11,6 Kilometer lange Fahrt auf dem Rhein von Leibstadt nach Laufenburg. Für Sonnenanbeter lohnt sich auch ein Stopp bei der kleinen Grasinsel bei Etzgen.

Anspruchsvoller wird es mit der Gummibootroute auf der Reuss von Bremgarten nach Gebenstorf. Denn auf der 25,3 Kilometer langen Strecke warten unzählige Tücken auf Sie. So gilt es unter anderem «im schnell fliessenden Wasser grosse Findlinge zu umkurven», wie es im Gummiboot-Führer Schweiz heisst

Wanderung entlang des Fricktaler Chriesiwägs

Im Frühling, wenn die Bäume blühen, ist eine Wanderung entlang des Fricktaler Chriesiwägs besonders schön. Im Sommer dafür besonders schmackhaft: Während der Ernte dürfen Wanderer direkt von den Bäumen naschen (aber Achtung: nur von den blau markierten).

Und so prächtig blüht es im Frühling:

Übernachten im Stadtturm Baden

Sie bleiben über die Ferien im Aargau, sehnen sich aber dennoch nach einem Tapetenwechsel? Schweiz Tourismus wartet diesen Sommer mit einem aussergewöhnlichen Angebot auf: Während dreier Monaten können Interessierte im Wahrzeichen von Baden übernachten. Ab Mitte Juli steht eine der zwölf ehemaligen Bezirksgefängniszellen für Besucher offen. Einmal wie ein Gefängnisinsasse schlummern? Hier können Sie ein Zimmer buchen.

Zwar nicht im Aargau, aber auch in diesen aussergewöhnlichen Zimmern können Gäste während dreier Monate übernachten:

Wein-Wanderung im Zurzibiet

Malerische Rebberge gibt es auch fernab des Piemonts. Besonders schön: die Wein-Wanderung im Zurzibiet. Zu empfehlen ist auch das Aargauisch Kantonale Weinbaumuseum in Tegerfelden, wo Sie sich über die Weinkultur informieren können – von Rebschössling bis zur Degustation. Wer dem Museum ausserhalb der offizellen Öffnungszeiten einen Besuch abstatten will, wird gebeten, sich bei der Gemeindekanzlei Tegerfelden zu melden.

Ein (kühles) Schloss besichtigen

Heiss kann es nicht nur in südlichen Regionen werden. Auch wer im Aargau bleibt, schwitzt in den Juli- und Augustmonaten schon einmal bei über 30 Grad. Neben Flüssen und Badis bieten auch die Aargauer Schlösser eine willkommene Abkühlung. Und nebenbei haben Sie auch noch Ihr kulturelles Gewissen beruhigt. Zum Beispiel im Schloss Lenzburg, das zu den ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz zählt.

Flugplatz Birrfeld besuchen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Warbird Fly-In auf dem Flugplatz Birrfeld. Organisiert vom Swiss Wing der US-amerikanischen Organisation Commemorative Air Force.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Warbird Fly-In auf dem Flugplatz Birrfeld. Organisiert vom Swiss Wing der US-amerikanischen Organisation Commemorative Air Force.

Sollte Sie doch einmal das Fernweh packen, bietet sich ein Besuch des Flugplatzes Birrfeld an. Die Kleinflugzeuge bei Starts und Landungen beobachten und nebenbei im Restaurant Cockpit ein kühles Bier oder ein süsses Glace geniessen – und das alles ohne gehetzte Touristenmassen, wie wir sie sonst während des Sommers an Flughäfen antreffen.

Einmal im Leben Baggerfahrer sein

Hier kann jeder Baggern: Scherzer Unternehmer eröffnet Baumaschinen-Parcours

Hier kann jeder Baggern: Scherzer Unternehmer eröffnet Baumaschinen-Parcours

Mit dem Raupendumper über die Buckelpiste, mit dem Schwenklader Fracht balancieren oder mit dem Bagger Kies schaufeln. Robert Hossli aus Scherz macht das möglich. Er baut einen Baumaschinen-Parcours für die breite Öffentlichkeit. Wir haben uns den wahr gewordenen Traum besichtigt.

In Scherz können sich auch Laien hinter das Steuer der imposanten Baumaschinen wagen – und mittels eines Parcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Seit diesem Jahr ist der Baumaschinen-Parcours für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Mehr Infos gibt es hier.

Minigolf spielen

Eine Familie lässt sich nicht nehmen, trotz der Hitze Minigolf zu spielen. Foto vom 17. Juli 2005 in der Minigolfanlage von Windisch. Zeit: 18.11 Uhr.

Eine Familie lässt sich nicht nehmen, trotz der Hitze Minigolf zu spielen. Foto vom 17. Juli 2005 in der Minigolfanlage von Windisch. Zeit: 18.11 Uhr.

Minigolf ist nicht nur bei Kindern beliebt. Am angenehmsten ist das Geschicklichkeitsspiel über den Abend, wenn die Sonne nicht mehr so stark in den Nacken brennt. Anlagen gibt es mehrere im Aargau, zum Beispiel in Windisch, Aarau oder Wettingen.

Durch einen Barfusspfad stapfen

Sinneseindrücke einmal anders erleben: Der Kneipp-Barfusspfad in Rheinfelden in Form einer liegenden Acht bietet Besuchern 16 unterschiedliche Bodenmaterialien, die sie mit ihren Füssen erkunden können. Von steinig bis angenehm weich. Die Erfahrung soll Gesundheit und Bewegungskompetenz fördern.

Ein Barfusspfad ist auch in Schupfart zu finden, wo 14 verschiedene Beläge wie Schafwolle, Baumrinde oder Holzschnitzel darauf warten, erkundet zu werden. 

 

Nervenkitzel im Waldseilpark Rütihof suchen (und finden)

Waldseilgarten auf dem Rütihof in Gränichen

Waldseilgarten auf dem Rütihof in Gränichen

Wer das Abenteuer sucht, wird im Waldseilpark Rütihof oberhalb von Gränichen fündig. Hier warten Spass und Nervenkitzel in luftiger Höhe. In sieben verschiedenen Parcours mit mehreren Schwierigkeitsstufen können Besucher über wacklige Seilbrücken balancieren oder sich an gespannten Seilen über die Baumkronen gleiten lassen. Während den Schulferien ist der Seilpark jeweils am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet

Sich wie ein Römer fühlen auf dem Legionärspfad

Um in die römische Antike einzutauchen, müssen Sie nicht extra nach Italien reisen. Beim Legionärspfad in Windisch sieht, hört und fühlt man sich auf den 2000-jährigen Spuren ins damalige Leben der Legionäre und hohen Offiziere zurückversetzt. Vindonissa beherbergt das einzige römische Legionslager in der Schweiz.

Auswärts essen 

Zumindest kulinarisch können Sie auch innerhalb der Kantonsgrenzen auf Weltreise gehen. Wählen Sie ein Restaurant, das Sie bequem zu Fuss erreichen können. Ein Verdauungsspaziergang in einer lauen Sommernacht ist nach einem entspannten Mehrgänger genau das richtige.

Kraft tanken in Laufenburg

Und da auch das Nichts-Tun manchmal ganz schön anstrengend sein kann: Laden Sie Ihre Batterien an einem Kraftort wieder auf. Zum Beispiel bei der Burgruine in Laufenburg, deren positive Schwingungen die Gäste am eigenen Leib zu spüren bekommen sollen. Mit einem Wert von 15'000 Bovis-Einheiten soll die Ruine eine besonders positive Messung aufweisen – an neutralen Orten sind es nur rund 7000 Bovis-Einheiten. 

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