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Sturmwarnung: Orkan «Sabine» könnte noch stärker werden als «Petra»

Orkan Sabine erreicht am Sonntagabend die Schweiz. Bereits «Petra» setzte die ganze Schweiz in Alarmbereitschaft und zog Schäden von bis zu drei Millionen Franken nach sich

Nachdem das Sturmtief Petra in der Nacht auf Dienstag Tausende von Schäden in der ganzen Schweiz verursacht hat, kündigt sich bereits der nächste Wintersturm an: «Sabine» wird voraussichtlich von Sonntagabend an von ­Südwesten her über die Schweiz hinweg fegen und am Montag Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h im Flachland und 180 km/h in den Bergen erreichen. Auch am Dienstagvormittag ist weiterhin mit starken Böen zu rechnen. SRF Meteo warnt zudem vor erhöhter Lawinengefahr.

Der Orkan Sabine (Alarmstufe 4 von 5) «wird wahrscheinlich stärker sein als ‹Petra›», erklärt Ludwig Z’graggen von ­Meteo Schweiz auf Anfrage. Die Windspitzen dürften insbesondere in erhöhten Lagen gegen den Jura hin bis zu 140 km/h ­erreichen, weshalb diese Region voraussichtlich stärker von Schäden betroffen sein wird, als dies beim Sturm Petra der Fall war.

Sturm Petra sorgt für Chaos in der Schweiz

Sturm Petra sorgt für Chaos in der Schweiz (4. Februar)

Der Sturm sorgte für entwurzelte Bäume und Sachschäden in der ganzen Schweiz. Die stärksten Böen erreichten Geschwindigkeiten von 170 km/h.

Bereits «Petra» setzte die ganze Schweiz in Alarmbereitschaft und zog Schäden von bis zu drei Millionen Franken nach sich. Im Kanton Aargau gingen insgesamt 80 Meldungen ein; besonders betroffen war das Freiamt, wo zahlreiche Bäume und Strassenschilder umstürzten und sogar eine SBB-Fahr­leitung zeitweise unterbrochen war. Der Sturm war schlussendlich jedoch nicht so gravierend, wie im Vorfeld befürchtet worden war.

Aufräumen nach dem Sturmtief "Petra"

Aufräumen nach dem Sturmtief "Petra" (4. Februar 2020)

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