Leserwandern: 15. Etappe

Über das Blauenplateau und vorbei an Rebbergen: 77 Leserwanderer erlebten wunderschöne Ausblicke

Am Freitag wanderten wir mit unseren Leserinnen und Leser von Zwingen nach Aesch. Der drohende Regen blieb aus und die steilen Anstiege entschädigten die Teilnehmer mit atemberaubende Landschaften.

Kommt der Regen oder kommt er nicht? Das war die grosse Frage auf der gestrigen Etappe von Zwingen nach Aesch. Am Ende spiele das ja sowieso keine grosse Rolle, sagte Wanderleiter Bruno Mantelli von Wanderwege beider Basel. «Wir nehmen das Wetter so, wie es kommt.» Der Regen kam nicht und die 77 Leserwanderer wurden für ihre teilweise lange Anreise gebührend entschädigt – nicht nur mit atemberaubenden Landschaften.

Sondern auch mit allerhand kulinarischen Freuden während und nach der rund dreieinhalbstündigen Wanderung. Am Bahnhof Zwingen erhielten alle Anwesenden eine Lunchbox mit knackigen – und vor allem gesunden – Apfelchips. Beim steilen Anstieg nach Blauen sorgte die von der grünen Nationalrätin Maya Graf mitgebrachte Bio-Schokolade für die nötige Extraportion Energie. Am Ziel, dem Weingut Domaine Nussbaumer in Aesch, angekommen, konnten sich die Leserwanderer mit einem Stück Quarkkuchen oder Linzertorte belohnen. Oder sich ein Gläschen Rotwein, Weisswein oder Rosé aus Aescher Trauben genehmigen. Diesen waren sie wenige Minuten zuvor in den prächtigen Rebbergen oberhalb der Baselbieter Gemeinde begegnet.

Obwohl er ein Jahr lang als Landratspräsident formell höchster Baselbieter war, habe ihm ein anderes Amt noch ein bisschen besser gefallen, meinte CVP-Landrat Franz Meyer im Gespräch mit einem Wanderkollegen. Und zwar jenes des Gemeindepräsidenten von Grellingen, welches er von 2004 bis 2012 ausübte. Man sei so einfach näher bei den Bürgerinnen und Bürgern, erklärte er. Wenn es in Grellingen keine Amtszeitbeschränkung geben würde, wäre er wahrscheinlich noch immer Gemeindepräsident, mutmasste der Laufentaler.

Der Kanton Solothurn sei geografisch gesehen schon ziemlich hässlich, stellte das Blauner Original Josef Marquis beim Blick auf das nahe Schwarzbubenland fest. «Er hat absolut recht», pflichtete ihm der Nunninger Gemeindepräsident und Solothurner FDP-Kantonsrat Heiner Studer bei. Solothurn sei extrem verzettelt und es gebe wohl im gesamten Kantonsgebiet keine einzige Ortschaft, die mehr als 15 Kilometer von der Kantonsgrenze entfernt sei. (hof/sva)

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