Leserwandern
Wettergott ist gut gesinnt: Bruderer mit Hund trocken an erster Familienwanderung

Die erste Familienwanderung führte entlang des Hallwilersees – Ständerätin Pascale Bruderer kam mit Hund Kala, dafür ohne Töchter. Und der Jüngste wanderte im Wägeli mit.

Manuel Bühlmann
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Die Leserwanderer laufen entlang des Hallwilersees.
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Die erste Familienwanderung führt entlang des Hallwilersees.
Die Leserwanderer laufen entlang des Hallwilersees.
Die Leserwanderer laufen entlang des Hallwilersees.
Zwischen Rebbergen und Hallwilersee: Die knapp 40 Leserwanderer sind unterwegs auf Etappe drei.
Zwischen Rebbergen und Hallwilersee: Die knapp 40 Leserwanderer sind unterwegs auf Etappe drei.
Der jüngste Wanderer: Léon mit seiner Mutter Eveline Voegeli.
Die erste Familienwanderung führt entlang des Hallwilersees
Sonst eher auf den Bikes anzutreffen: Roger Märki, Firmeninhaber Möbel Märki, mit seinen Söhnen Nicolas (links) und Luca.
Wanderleiterin Silvia Hochstrasser.
Der Tatzelwurm der Leserwanderer zieht sich durch die Landschaft.
Der Tatzelwurm der Leserwanderer zieht sich durch die Landschaft.
Die Wanderschar vor dem Hallwilersee.
Die Leserwanderer laufen entlang des Hallwilersees.
Wanderleiterin Silvia Hochstrasser, im Hintergrund der jüngste Wanderer im Kinderwagen.
Eine Leserwanderin, die gegen Regen gut ausgerüstet gewesen wäre.
Der jüngste Wanderer im Kinderwagen.
Auch zwei Hunde waren dabei.

Die Leserwanderer laufen entlang des Hallwilersees.

Alex Spichale

«Wer sagts denn: Heute Familienwanderung», schrieb Pascale Bruderer am Mittwoch zum Bild einer vierköpfigen Schwanenfamilie auf Twitter. Die SP-Ständerätin selber erschien ohne ihre beiden Töchter am Startort in Birrwil. Die 8,6 Kilometer bis ins Strandbad Tennwil wäre für die Zweieinhalbjährige noch zu streng gewesen. «Sie will aber lieber selber laufen, als sich rumfahren zu lassen», sagt Bruderer. Die jüngste Tochter ist mit vier Monaten noch etwas zu jung, sie dürfte ihre erste Wanderung aber schon bald auf dem Rücken ihrer Eltern miterleben.

«Wandern war die Sportart, die unsere Familie geprägt hat», sagt Bruderer. Sie sei von klein auf mit ihren Eltern und älteren Schwestern unterwegs gewesen, habe dies aber nie als Müssen empfunden. Noch heute wandere sie sehr gerne: «Ich versuche nun, die Freude daran auch meinen Kindern weiterzugeben.»

Gummistiefel brauchte es keine

Ob aus dem jüngsten Teilnehmer der 3. Etappe einst ein begeisterter Wanderer wird, muss sich erst noch zeigen. Der zweieinhalb Jahre alte Léon, liess sich zwar meist im komfortablen Kinderwagen chauffieren, wollte diesen aber öfters mal verlassen: Sei es um einen der vielen Hunde zu streicheln oder um die Enten beim Schloss Hallwyl zu füttern. Seine Mutter, Eveline Voegeli aus Lenzburg, sagte denn auch: «Wir wandern mit, solange er Sitzleder hat.» Seine grünen Gummistiefel hätte Léon nicht gebraucht. Zwar regnete es kurz – pünktlich zur Begrüssung der knapp 40 Wanderer –, danach blieb es allerdings meist trocken.

Beiz statt Baden

Darüber waren auch Roger Märki, Firmeninhaber Möbel Märki, und seine Söhne Nicolas (13) und Luca (16) nicht unglücklich, die ihre Leserwander-Premiere erlebten. Sie schlossen sich den Wanderern an, deren Route an ihrem Wohnort Seengen vorbeiführte. Dabei seien sie sonst eher schneller unterwegs, sagt Roger Märki: «Wir fahren oft mit dem Bike durch die Gegend.»

Am Ende der ersten von fünf Familienwanderungen, die jeweils mittwochs auf dem Programm stehen, wartete statt einer Abkühlung im Wasser eine Erfrischung in der Badi-Beiz Tennwil auf die Wanderer.