Staufen

Mit dem Schopf verbrannten auch viele Erinnerungsstücke seines Urgrossvaters

“Es hätte schlimmer kommen können“: Glück im Unglück bei Brand in Staufen

“Es hätte schlimmer kommen können“: Glück im Unglück bei Brand in Staufen

Am Donnerstag kam es bei einem Brand im Schuppen von René Deubelbeiss zu einer Explosion. Die Feuerwehr konnte den Brand glücklicherweise löschen, bevor die Flammen auf das Wohnhaus übergriffen. Doch der Schock beim Besitzer sitzt tief.

Am Donnerstag brannte in Staufen ein Schopf komplett nieder. Darin waren Erinnerungsstücke von René Deubelbeiss' Urgrossvater gelagert.

René Deubelbeiss war nicht da, als bei ihm zuhause an der Hermenweg in Staufen die Flammen wüteten. Sein Gottekind rief ihn an und überbrachte die Nachricht: Es brennt. Zuerst habe er es nicht glauben wollen, erzählt er TeleM1. Doch es war leider wahr. 

1946 hatte sein Urgossvater das Haus und den Schopf gebaut. Im Schopf wurden zahlreiche Erinnerungsstücke wie dreizinkige Holzgabeln und Komets aufbewahrt. «Die wollte ich einmal aufhängen und sie präsentieren», so Deubelbeiss. Daraus wird jetzt nichts. Ebenfalls verbrannt sind Schlitten, Velos und zwei Rasenmäher. Unter «vollem Risiko» hätten Nachbarn noch den Gasgrill und den Pferdeanhänger vom Brandort weggeschoben, sagt der Besitzer.

Die Feuerwehr konnte das Wohnhaus schützen. Nur die Fassade nahm etwas Schaden. «Wir hatten das Glück vom Wind her, dass es den Rauch eher vom Haus weggetragen hat», so René Deubelbeiss. Weil zwei Fenster gekippt waren, habe es dennoch leichte Russschäden gegeben. «Und man roch es auch gut.»

Die Brandursache ist noch unklar. (ldu)

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