Trockenheit

Trockener Frühling drückt auf Aargauer Futter-Ernte

Die Bauernverband Aargau erwartet im Futterbau ein schlechtes Erntejahr

Erster Schnitt mit wenig Ertrag

Die Bauernverband Aargau erwartet im Futterbau ein schlechtes Erntejahr

Die monatelange Trockenheit hat auf den Feldern im Aargau tiefe Furchen hinterlassen. Der erste Schnitt brachte rund einen Viertel weniger Futter als üblich. Aufzuholen ist dieses Defizit nicht mehr, der Jahresertrag dürfte schlecht ausfallen.

Am grössten sind die Einbussen im Fricktal. Dort haben die Bauern laut Schätzungen des Bauernverbandes Aargau beim ersten Schnitt bis zu 40 Prozent weniger Ertrag eingefahren. Im Freiamt dageben, wo mehr Niederschag fiel, betrug der Rückgang rund 20 Prozent.

Weil der erste Schnitt meist rund 30 bis 40 Prozent der Jahresernte im Futterbau ausmacht, wird die Trockenheit der vergangenen Monate stark auf den Jahresertrag drücken. «Es ist jetzt schon klar, dass der Futterbau dieses Jahr schlechter ausfallen wird», sagt Ralf Bucher, Geschäftsführer des Bauernverbandes Aargau, der az. Die regionalen Unterschiede seien jedoch gross. «Im Fricktal erwarten wir die grössten Einbussen.» (pi)

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