Jagdgesetz

Wildschweinschäden: Bauern müssen sich an neue Regeln halten

Wildschweinschäden

Wildschweinschäden

Jedes Jahr treiben sie die Bauern in den Wahnsinn: Die Wildschweine. Seit Anfang Jahr ist das neue Jagdgesetz in Kraft und damit gibt es neue Vorschriften, wie Bauern ihre Felder von den gefrässigen Tieren schützen sollen.

Immer mehr Landwirte klagen über Wildschweinschäden. Die Tiere machen sich genüsslich an den Felder zu schaffen und hinterlassen dort und vor allem in den Portemonaies der Bauern grosse Schäden.

Der Aargauer Bauernverband hat deshalb gestern über 200 betroffene Bauern zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Denn seit dem 1. Januar gilt ein neues Jagdgesetz. Dieses verpflichtet zum Beispiel Jäger ein Drittel der Kosten zu zahlen, die durch Wildschweinschäden entstehen.

Massnahmen der Bauern sind unter anderen, den Jägern einen Hochsitz einzurichten und dass sie die Jagdgesellschaften orientieren, wenn neue Wildschweine gesichtet gewurden.

Neu müssen Bauern zudem einen Zaun aufstellen, wenn der erwartete Ertrag des Feldes über 6000 Franken beträgt. Sonst gibt es keine Zahlungen mehr für Wildschweinschäden. Für den Rheinfelder Bauern Rafael Feldmann war es ein lehrreicher Abend: «Wir müssen bei der Umzäunung am Ball bleiben und schauen, das wir Geld für die Schäden bekommen», sagt er gegenüber Tele M1. (jep)

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