Manchmal sind Glück und Zufall im Spiel, wenn ein Menschenleben gerettet wird. Und Menschen, die geistesgegenwärtig richtig reagiert haben. So auch in dieser Geschichte mit Happy End, über welche die Kantonspolizei Aargau auf ihrem Facebook-Account am Montag berichtet.

Am letzten Donnerstag, an Auffahrt, rief ein verzweifelter junger Mann bei der Notrufzentrale an. Sein Vater sei zusammengebrochen und stöhne nur noch. 

Der Disponent der Notrufzentrale bietet eine Ambulanz auf. Nun kommt der Zufall ins Spiel - und die Geistesgegenwart eines Polizisten: Einen Arbeitsplatz neben dem Disponenten hält sich der polizeiliche Einsatzleiter auf. Auch er reagiert sofort und fragt per Funk nach, ob eine Patrouille in der Nähe ist. 

Der Zufall will es, dass dem so ist: Zwei Kantonspolizisten sind gerade in derselben Wynentaler Gemeinde. Noch vor der Ambulanz sind sie am Notfallort, beginnen mit Wiederbelebungs-Massnahmen. Minuten später treffen die Profis vom Rettungsdienst ein und übernehmen den Patienten. 

"Später die gute Nachricht aus dem Kantonsspital: Der Betroffene hat ohne Folgeschäden überlebt", schreibt die Kapo auf Facebook. Und ergänzt: "Dieses aktuelle Beispiel zeigt, wie sich Rettungsdienst und Polizei erfolgreich ergänzen, wenn rasche Hilfe erforderlich ist." (pz)

Aktuelle Polizeibilder vom Mai 2017: