Dürrenäsch/Civitanova

Zum Schmunzeln: Dieser Aargauer Lastwagen bleibt am Strand stecken – weil das Navi meint, er sei ein Parkplatz

Aargauer Lastwagen strandet an italienischer Küste

Ein Lastwagen aus dem Aargau ist 60 Kilometer südlich von Ancona gestrandet.

Mit dem 40-Tönner an den Strand: Ein Aargauischer LKW ist in der Küstenstadt Civitanova gestrandent. Berufskollegen schmunzeln über den Vorfall.

Es ist ein skurriles Bild: Ein Tanklastwagen der Firma Bertschi AG aus Dürrenäsch steht am Strand der Küstenstadt Civitanova. Bei anderen Chauffeuren sorgen die Bilder der Irrfahrt für Schmunzeln, wie der Regionalsender TeleM1 berichtet. «Wahrscheinlich ist er aus dem Osten. Da gibt es andere Regeln, man fährt, bis die Polizei kommt», meint einer. «Über so ein Foto kann man sicher schmunzeln, es ist ja nichts Tragisches passiert», sagt ein anderer.

Die Fahrkünste von Chauffeuren sorgen immer wieder für Gesprächsstoff, etwa im letzten März, als ein Lastwagen seinen demolierten Anhänger hinter sich herzog und dabei Funken sprühte. Oder 2010, als ein Walliser Lastwagen am solothurnischen Balmberg in einer Haarnadelkurve stecken blieb

Die italienische Feuerwehr half dem Aargauer Tanklastwagen schliesslich aus dem Sand. Glücklicherweise war der Anhänger leer. Laut «Blick» dachte der rumänische Chauffeur, er biege auf einen Parkplatz ein. Nach der Aussage verschiedener Berufskollegen könne das passieren, wenn man sich auf das Navi verlasse. 

Die Firma Bertschi wollte sich nicht vor den Kameras von TeleM1 zum Vorfall äussern. Sie teilt aber mit, dass das Zugfahrzeug und der Chauffeur von einer ausländischen Drittfirma seien, die den Aargauer Anhänger durch Italien beförderten. (kob)

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