Unterbruch

136 neue Brennelemente: Das AKW Leibstadt ist nach sechs Wochen wieder am Stromnetz

Es raucht wieder: Das AKW Leibstadt ist wieder am Stromnetz.

Es raucht wieder: Das AKW Leibstadt ist wieder am Stromnetz.

Sechs Wochen dauerte die Revision im Kernkraftwerk Leibstadt. Nun hat es die Stromproduktion wiederaufgenommen.

Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) hat während der Revisionsarbeiten im Reaktorkern 136 der insgesamt 648 Brennelemente ersetzt. Zudem sind "einzelne Erneuerungsarbeiten an Leittechnik und Steuerungssystemen erfolgreich abgeschlossen" worden, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Weitere Schwerpunkte der Jahreshauptrevision waren Instandhaltungsarbeiten sowie wiederkehrende Prüfungen an Systemen und Komponenten.

Der am 23. Juli nach einem Herzstillstand hospitalisierte Mitarbeiter eines Drittunternehmens konnte das Spital vier Tage später wieder verlassen. Die Ursachenabklärung ist noch im Gang.

Ursprünglich hatte das KKL in diesem Jahr eine dreimonatige Jahreshauptrevision vorgesehen. Dabei sollte der Turbinenkondensator im Maschinenhaus ausgetauscht werden. Dieser soll eine Leistungssteigerung um 10 auf 1285 Megawatt bringen. Wegen der Corona-Pandemie wurde dieses Grossprojekt allerdings auf 2021 verschoben. Dabei werden – nebst den rund 500 Mitarbeitenden – rund 1700 zusätzliche externe Fachkräfte nötig sein. (pz)

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