«Hier im schönen Murmlikon lebt Papa Moll seit Jahren schon. Noch ist hier alles ruhig und still. Ob das wohl heut' so bleiben will?": Mit diesen Worten aus dem Off beginnt der offizielle Trailer zum Papa-Moll-Film. Er ist am Mittwoch veröffentlicht worden. 

65 Jahre, nachdem Edith Oppenheim-Jonas den ersten Comic-Strip von Papa Moll geschaffen hat, kommt es damit definitiv zu einer besonderen Premiere: Ab 21. Dezember 2017 wird der erste Film in den Kinos zu sehen sein. Es ist das erste Bewegtbild über Papa Moll überhaupt. Mehrere Anläufe waren zuvor gescheitert. Mittlerweile gibt es 30 Bände – der neuste soll am 13. Oktober veröffentlicht werden. 

Schusselig und schwitzend: Stefan Kurt alias Papa Moll am Filmset in Bad Zurzach. (August 2016)

Für den Film ist der bekannte Schweizer Schauspieler Stefan Kurt in die Rolle von Papa Moll geschlüpft. Mama Moll wird von Isabella Schmid gespielt. In weiteren Rollen sind Martin Rapold sowie Erich Vock zu suchen. Regie führte Manuel Flurin Hendry. Hauptdrehort war Bad Zurzach respektive die Region. Gedreht wurde auch in Baden und Strengelbach. Die Innenaufnahmen wurden in Studios in Köln und in Fabriken in Görlitz (Sachsen) aufgenommen.

Der Trailer zeigt die Ausgangslage zu Beginn des Films: Papa Molls Frau fährt mit ihren Freundinnen von der Frauengruppe für ein Wochenende weg. "Kommst du zurecht allein?", fragt sie ihn noch. "Äh, jaja. Das mach ich mit links", antwortet der liebenswürdige und tollpatschige Familienvater. Doch es kommt anders. 

Der Ausflug mit den Kindern in den Zirkus wird alles anderes als stressfrei. In der Schokoladenfabrik, wo Moll seine Brötchen verdient, kommt es zu unschönen Zwischenfällen. Und zu Hause bricht nicht nur das Chaos aus. Seine Kinder Evi, Willy und Fritz zerstreiten sich auch noch über einen fliegenden Zirkushund. Papa Moll ist also an mehreren Fronten gefordert. Ob er die Herausforderungen bewältigen kann? (pz)

Hinter den Kulissen: Auf dem Papa-Moll-Filmset in Bad Zurzach. (August 2016)