Tergerfelden

Kantonspolizei Aargau stoppt vier Temposünder – ein Deutscher erhält ein Fahrverbot für die Schweiz

Am schnellsten unterwegs war ein 63-Schweizer. (Symbolbild)

Am schnellsten unterwegs war ein 63-Schweizer. (Symbolbild)

Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle entlang der Ausserortsstrecke in Tegerfelden hat die Kantonspolizei Aargau vier Autofahrer angehalten. Drei von ihnen wurde ein sofortiges Fahrverbot auferlegt.

Die Kantonspolizei Aargau stoppte bei einer Geschwindigkeitskontrolle ausserorts auf dem Ruckfeld zwischen Tegerfelden und Würenlingen am Sonntagnachmittag vier Autofahrer. Sie waren mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs. Auf der Ausserortsstrecke gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. 

Am schnellsten unterwegs war ein 63-Schweizer. Das Lasermessgerät zeigte bei ihm 138 km/h an. Die Kantonspolizei stoppte und verzeigte ihn vor Ort. Genau wie eine 24-jährige Schweizerin, die auf der selben Strecke mit 120 km/h unterwegs war, musste der 63-Jährige auf der Stelle den Führerausweis abgeben. 

Die Kantonspolizei hielt auch einen 80-jährigen Deutschen an. Dessen Geschwindigkeit betrug 119 km/h. Die Polizisten aberkannten ihm den deutschen Führerausweis. Dies entspricht einem Fahrverbot für die Schweiz. 

Des Weiteren hielten die Polizisten einen 37-jährigen Schweizer an, der 114 km/h schnell gefahren war. Er durfte seine Fahrt fortsetzen – bis auf Weiteres jedenfalls. Weil die strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h ebenfalls einem groben Verkehrsdelikt gleichkommt, droht auch ihm der Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt.

Allerdings handelt es sich bei keinem der vier fehlbaren Autofahrern um einen Raser, obwohl sie alle mit stark überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs waren. Mit einer Freiheitsstrafe muss also wahrscheinlich keiner der Verkehrssünder rechnen. (cez)

Ab welcher Geschwindigkeit ist man ein Raser?

Die Polizeibilder vom Februar 2019

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