Waldshut
Swingerclub-Pläne an Schweizer Grenze stossen bei Gemeinde auf wenig Gegenliebe

In Waldshut gibt ein Bauvorhaben zu reden. Bei der Gemeinde traf eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines Swingerclubs ein.

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Waldshuter Politiker sind vom Swingerclub nicht begeistert. (Symbolbild)

Waldshuter Politiker sind vom Swingerclub nicht begeistert. (Symbolbild)

Keystone

Die Bauvoranfrage zu einem Swingerclub stossen beim Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats von Waldshut-Tiengen auf wenig Gegenliebe. Die Mitglieder lehnen das Vorhaben ab, wie der Südkurier berichtet. Vorgesehen ist es Im Hagenacker 11, zwischen Waldshut und Dogern, wenige Meter vom Rhein entfernt. Dort soll ein ehemaliges Reisebus-Unternehmen in einem Teil zu einem Swingerclub, in einem anderen Teil in eine Autopflegestation umgewandelt werden.

Ein solches Vorhaben passe trotz der Zentrumsfunktion, die Waldshut-Tiengen innehabe, nicht zur Doppelstadt. «Waldshut-Tiengen ist keine Grossstadt», sagt Markus Ebi (CDU). Er forderte eine Veränderungssperre für den Bebauungsplan.

Unterstützung erhielt er von Sylvia Döbele (SPD): "Ich werde nicht zustimmen." Bei einer Enthaltung von Paul Klahn (Linke) wurde die Swingerclub-Anfrage zurückgestellt.

Gleichzeitig beauftragte der Ausschuss die Stadtverwaltung, eine Änderung des Bebauungsplans zu prüfen, um Vergnügungsstätten wie einen Swingerclub auszuschliessen. Eine wohl nicht so ganz einfache Aufgabe, da ein Swingerclub in diesem Bereich derzeit rechtlich erlaubt ist.

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