Argentinien

Argentiniens Präsident gedenkt der Gefallenen des Falklandkriegs

Der argentinische Präsident Mauricio Macri hat am Dienstag der Opfer des Falklandkriegs gedacht und gleichzeitig den Anspruch seines Landes auf die Inselgruppe bekräftigt. (Archivbild)

Der argentinische Präsident Mauricio Macri hat am Dienstag der Opfer des Falklandkriegs gedacht und gleichzeitig den Anspruch seines Landes auf die Inselgruppe bekräftigt. (Archivbild)

Der argentinische Präsident Mauricio Macri hat am Dienstag der Gefallenen des Falklandkriegs gedacht. Zugleich erhob er erneut Anspruch auf die britische Inselgruppe im Südatlantik.

"Heute am Tag der Veteranen und Gefallenen stehen wir hier, um der Hunderten Väter, Brüder, Söhne und Freunde zu gedenken, die uns der Krieg vor 37 Jahren genommen hat", sagte Macri.

Zum Anspruch Argentiniens auf die Inselgruppe sagte er weiter: "Die Forderung nach Souveränität für die Islas Malvinas ist legitim und sollte niemals aufgegeben werden. Er eint alle Argentinier über ihre Meinungsverschiedenheiten hinweg."

Argentinien hatte am 2. April 1982 eine Invasion auf den Falklandinseln gestartet, die seit 1833 unter britischer Verwaltung stehen. Die damals herrschende argentinische Militärjunta wollte mit dem Angriff nach Einschätzung von Historikern von den zunehmenden innenpolitischen Problemen ablenken.

Nachdem die argentinischen Truppen während des 72 Tage dauernden Kriegs eine Reihe von Niederlagen hinnehmen mussten, unterzeichneten die argentinischen und britischen Befehlshaber auf den Inseln einen Waffenstillstand. Insgesamt kamen in dem Konflikt 649 Argentinier, 255 Briten und drei Inselbewohner ums Leben.

2013 hatten sich die Bewohner der von Argentinien als Islas Malvinas bezeichneten Inselgruppe mit grosser Mehrheit für den Verbleib bei Grossbritannien ausgesprochen. Macri sagte nun, er wolle über einen Dialog und im Einklang mit dem internationalen Recht weiter für die Falklandinseln streiten.

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