Coronavirus

Ausgangsbeschränkung wegen Corona für über eine Milliarde Menschen

Leere Strasssen und Plätze überall auf der Welt: Als Massnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus gelten für über eine Milliarde Menschen weltweit Ausgangsbeschränkungen. (Symbolbild)

Leere Strasssen und Plätze überall auf der Welt: Als Massnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus gelten für über eine Milliarde Menschen weltweit Ausgangsbeschränkungen. (Symbolbild)

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gelten rund um den Globus inzwischen für mehr als eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder Ausgangsbeschränkungen. Weltweit schränkten mittlerweile mehr als 50 Länder und Gebiete die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger ein.

Das ging am Montag aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervor. In mindestens 34 Ländern und Gebieten, unter anderem in Italien, Frankreich und im US-Bundesstaat Kalifornien, sind die Ausgangssperren verpflichtend. Sie betreffen mehr als 659 Millionen Menschen. In den meisten Ländern dürfen die Menschen aber immer noch zum Arbeiten, zum Einkaufen und zum Arzt gehen.

In anderen Ländern wie der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und dem Iran mit insgesamt mehr als 228 Millionen Einwohnern gibt es bisher strenge Ausgangsbeschränkungen, aber keine offiziellen Ausgangssperren. Die Menschen wurden aber aufgefordert, zu Hause zu bleiben und Kontakte zu reduzieren.

Für Deutschland wurde am Sonntag die Versammlungsfreiheit eingeschränkt, so dass sich nicht mehr als zwei Menschen im öffentlichen Raum gemeinsam aufhalten dürfen - mit Ausnahme von Familien. In der Schweiz gilt dasselbe für Gruppen von fünf Personen

In weiteren Ländern und Gebieten mit insgesamt mehr als 117 Millionen Einwohnern wurden nächtliche Ausgangssperren verhängt, darunter Chile, Burkina Faso, Serbien und die philippinische Hauptstadt Manila. In Saudi-Arabien tritt am Montagabend eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft.

Andere Länder riegelten bisher einige Grossstädte ab. Ein- und Ausreisen sind etwa in den 27 grössten Städten in Bulgarien, in Almaty und Nur-Sultan in Kasachstan sowie in Baku in Aserbaidschan verboten. Die betroffenen Städte haben zusammen fast zehn Millionen Einwohner.

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