Die Aufzeichnungen des Flugdatenschreibers und des Stimmenrekorders deuteten auf einen "brutalen, plötzlichen" Absturz des Airbus am vergangenen Samstag hin, sagte zudem eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittler am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Der Passagierjet mit 224 Menschen an Bord war kurz nach dem Start in Scharm el-Scheich abgestürzt, niemand überlebte. Inzwischen wurden der Stimmenrekorder und der Flugdatenschreiber ausgewertet.

Sowohl die Daten der Instrumente als auch die Gespräche seien bis zur 24. Minute völlig unauffällig gewesen, berichtete die Quelle. Dann hätten die beiden Geräte auf einen Schlag nicht mehr funktioniert. Das deute auf einen "sehr plötzlichen und explosiven Druckabfall" hin.

Aus britischen und US-Geheimdiensten war schon in den vergangenen Tagen der Verdacht verlautet, es könne eine Bombe an Bord geschmuggelt worden sein, die das Flugzeug in der Luft zerriss. Russland hatte entsprechende Vermutungen als Spekulation zurückgewiesen, am Freitag aber dann auf Anraten des Inlandsgeheimdienstes FSB sämtliche Flüge nach Ägypten gestoppt.