Soziale Medien

Facebook kommt nicht zur Ruhe: Datenleck ist grösser als gedacht

Unter dem Druck des Datenskandals hat Facebook und ihr Chef, Mark Zuckerberg, Schritte zum besseren Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer angekündigt.

Unter dem Druck des Datenskandals hat Facebook und ihr Chef, Mark Zuckerberg, Schritte zum besseren Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer angekündigt.

Facebook untersucht, wie viele Nutzerdaten mit der Firma Cambridge Analytica geteilt wurden. Betroffen sind bis zu 87 Millionen Nutzer, vor allem in den USA.

Der Datenskandal bei Facebook hat deutlich grössere Ausmasse als zunächst angenommen. Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern könnten unzulässigerweise mit der Firma Cambridge Analytica geteilt worden sein, wie das Online-Netzwerk in einem Blogpost sagte.

Die meisten dieser 87 Millionen Betroffenen gebe es in den USA, schrieb Technikvorstand Mike Schroepfer. Man werde sie nun informieren. Zuvor war stets von etwa 50 Millionen betroffenen Nutzern die Rede gewesen.

Die Daten sollen unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt worden sein. Behörden in den USA wie in Grossbritannien haben deshalb Ermittlungen eingeleitet.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschuldigte sich für den Datenskandal und kündigte eine Reihe von Reformen in dem Onlinenetzwerk an. Zuckerberg wird einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses am kommenden Mittwoch (11. April) Rede und Antwort stehen. Das teilte der Energie- und Handelsausschuss mit.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1