Fünf Menschen wurden festgenommen, unter anderem wegen Körperverletzung und Trunkenheit. Unklar war, zu welcher der beiden Kundgebungen die Festgenommenen gehörten. Laut Polizei handelte es sich um Einzelfälle, insgesamt seien die Demonstrationen auf beiden Seiten friedlich geblieben.

Als Sprecher trat an der Pegida-Veranstaltung neben anderen auch der Chef der rechten Partei Liberty Great Britain, Paul Weston, auf.

Die britische Pegida-Gruppe (Abkürzung für: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) hat auf Facebook mehr als 17'000 Unterstützer. Einer der Organisatoren sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), eine weitere Demonstration in London sei in Planung, es gebe aber noch keinen Termin.

Man hoffe, so gross wie die deutsche Pegida-Bewegung zu werden, für die in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden im Januar mehr als 17'000 Demonstranten auf die Strasse gegangen waren. Dort war die Bewegung entstanden und hatte seit Oktober 2014 wochenlang jeden Montag Protestmärsche organisiert.