Wintereinbruch

Hier ist der Schnee! Warum Spanien zu viel davon hat

Hier ist der Schnee! Warum Spanien zuviel davon hat

Im Osten Spaniens gab es heftige Schneefälle.

Sturmtief «Gloria» wütet über Spanien und bescherte Teilen des Landes heftige Schneefälle. Vier Menschen sind ums Leben gekommen.

Ungewöhnliche Bilder aus Spanien: Das Sturmtief «Gloria» brachte vor allem dem Osten des Landes starke Winde, eisige Temperaturen und unerwartet heftige Schneefälle. Die Feuerwehr in und um Valencia musste Schneepflüge, Streufahrzeuge und viele zusätzliche Einsatzkräfte aufbieten.

Insgesamt vier Menschen sind der Kaltfront in den vergangenen Tagen zum Opfer gefallen, wie die Nachrichtenagentur Europa Press am Dienstag berichtete. Erst ab der Wochenmitte sollte das Sturmtief abflauen.

Und das ist kein Schnee:

Das Sturmtief Gloria hat die schäumende Gischt hüfthoch in die Strassen der katalonischen Küstenstadt Tossa de Mar geschwemmt.

Sondern die schäumende Gischt, die die starken Winde hüfthoch in die Strassen der katalonischen Küstenstadt Tossa de Mar gespült haben.

Beim Schneeketten aufziehen erfasst

Eine 54 Jahre alte Obdachlose und ein etwa 70-jähriger Mann seien in der Region Valencia vermutlich an Unterkühlung gestorben. Ein 63-Jähriger sei bei Ávila von einem im Sturm von seinem Haus herabstürzenden Dachziegel erschlagen worden. In Nordspanien war bereits am Sonntag ein Mann ums Leben gekommen, als er Schneeketten aufziehen wollte und dabei von einem offenbar auf schneeglatter Fahrbahn ausser Kontrolle geratenen Kleintransporter erfasst wurde.

Vor allem rund um die Küstenstadt Valencia mussten auch am Dienstag wieder Dutzende Strassen sowie mehrere Häfen gesperrt werden. Auch der Zugverkehr war in Teilen unterbrochen. Insgesamt sei für 200'000 Schüler in verschiedenen Landesteilen der Unterricht ausgefallen, hiess es. Besonders viele Schulen blieben in Katalonien und der Region Valencia geschlossen. (dpa)

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