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Italien feiert seine «Helden der Gleise»: Student rettet Kind vor einfahrender Metro

Helden der Gleise

Helden der Gleise

In Mailand retten Student und eine Metroangestellte einen kleinen Jungen vor einem nahenden Zug. Jetzt werden sie in ganz Italien als Helden gefeiert.

In Mailand retten ein Student und eine Metroangestellte einen kleinen Jungen vor einem nahenden Zug. Jetzt werden sie in ganz Italien als Helden gefeiert.

Lorenzo Pianazza ist ein ganz «normaler» 18-jähriger Student in Mailand. Am vergangenen Dienstag wurde der Teenager aber zum Helden. Er rettet einem kleinen senegalesischen Jungen das Leben.

Es ist nachmittags um 14.30 Uhr in der Metrostation «Repubblica», als ein zweieinhalbjähriger Bub von einer Sitzbank aufspringt und schnurstracks Richtung Perron-Kante rennt – und auf die Gleise fällt.

Während die Mutter und andere Passanten entgeistert zu schauen, reagiert der 18-jährige Pianazza blitzschnell: Er streift seinen Rucksack ab und springt dem Jungen nach, hebt den bis auf Schürfwunden unverletzten Zweijährigen zurück aufs Perron und bringt sich dann selbst unversehrt in Sicherheit.

Denn ein Metro-Zug war kurz davor, in die Station einzufahren. Aber auch eine Metro-Angestellte reagierte geistesgegenwärtig: Sie verfolgte das Geschehen via einer Überwachungskamera und stoppte den nahenden Zug. 

Italienische Medien schrieben danach von den «Helden der Gleise» – und Italien freut sich in Zeiten politischer Probleme über die wundervolle Nachricht. Von seinem Heldenstatus erfährt der mutige Teenager erst zu Hause im Internet, als er feststellt, dass sein Sprung auf die Gleise von einer Überwachungskamera aufgenommen worden ist. (edi)

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