Coronavirus

Johnson & Johnson startet weitere Spätstudie mit Corona-Impfstoff

Der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson macht bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus vorwärts. (Archivbild)

Der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson macht bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus vorwärts. (Archivbild)

Der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson hat in Grossbritannien eine neue Spätstudie für seinen experimentellen Corona-Impfstoff Ad26COV2 begonnen.

Probanden erhielten entweder zwei Dosen des Impfstoffs oder ein Placebo in einem Abstand von 57 Tagen, sagte Saul Faust, Professor für pädiatrische Immunologie und Infektionskrankheiten, der die Studie am Universitätsklinikum Southampton mitleitet.

Johnson & Johnson nutzt ein Erkältungsvirus, um genetisches Material des Sars-CoV-2-Virus in den Körper zu schleusen und eine Immunantwort auszulösen. Die Plattform namens AdVac wird auch in einem Ebola-Impfstoff verwendet, der Anfang dieses Jahres zugelassen wurde. Parallel forscht das Unternehmen mit 60'000 Testpersonen, ob auch eine einzelne Impfdosis ausreichend Schutz gegen eine Infektion bietet.

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