Kolumbien

Kolumbien gedenkt der Todesopfer des Anschlags auf Polizeischule

Tausende Demonstranten gingen in Kolumbien auf die Strasse, um ihre Solidarität mit der Polizei zu bekunden.

Tausende Demonstranten gingen in Kolumbien auf die Strasse, um ihre Solidarität mit der Polizei zu bekunden.

Tausende Kolumbianer haben nach dem schweren Autobombenanschlag auf eine Polizeiakademie der 21 Todesopfer gedacht und gegen Terrorismus und Gewalt demonstriert.

Präsident Iván Duque und Vizepräsidentin Marta Lucía Ramírez nahmen am Sonntag an einem Gedenkgottesdienst in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá teil. Ausserhalb der Kirche und in weiteren kolumbianischen Städten gingen Tausende Demonstranten auf die Strasse, um ihre Solidarität mit der Polizei zu bekunden.

Ex-Präsident Juan Manuel Santos nahm ebenfalls an dem Gedenkmarsch teil. Er sei froh, dass sich das Land einig gegen Terrorismus stelle, sagte Santos einer Reporterin der Tageszeitung "El Tiempo".

Zu Fragen nach dem Umgang mit der Guerillaorganisation ELN wollte er sich nicht äussern. Die Regierung unter dem konservativen Präsidenten Duque machte die ELN für den Anschlag verantwortlich und beendete den Friedensprozess mit der Rebellengruppe.

Am Donnerstag waren bei dem Anschlag auf eine Polizeischule 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Kurz nach einer Zeremonie zur Beförderung von Kadetten hatte ein Mann ein mit Sprengstoff beladenes Auto auf das Gelände der Polizeiakademie General Santander im Süden der Millionenmetropole gefahren und zur Detonation gebracht. Die ELN hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäussert.

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