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Maduro bezeichnet USA als Gefahr für den Weltfrieden

HANDOUT - Dieses von UNTV zur Verfügung gestellte Foto zeigt Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, während einer Aufzeichnung für eine Videobotschaft anlässlich des Beginns der Generaldebatte der 75. UN-Vollversammlung. Foto: Untv/UNTV/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

HANDOUT - Dieses von UNTV zur Verfügung gestellte Foto zeigt Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, während einer Aufzeichnung für eine Videobotschaft anlässlich des Beginns der Generaldebatte der 75. UN-Vollversammlung. Foto: Untv/UNTV/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat in der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York die USA scharf angegriffen. «Die Vereinigten Staaten haben sich im Laufe der Geschichte zur grössten Bedrohung für den Frieden in dieser Welt verwandelt», sagte Maduro in seiner Videobotschaft am Mittwoch. Venezuela befinde sich unter einer ständigen Attacke des US-Imperiums. Er forderte ein Ende der Sanktionen, mit denen die Vereinigten Staaten einen Regierungswechsel in dem südamerikanischen Krisenstaat erzwingen wollen.

Zeitgleich wandte sich Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó in einer in den sozialen Netzwerken verbreiteten Videobotschaft an die internationale Gemeinschaft. "Maduro will die wirtschaftliche, soziale und politische Krise gar nicht lösen", sagte der Oppositionsführer in seiner Ansprache. Er warf dem sozialistischen Staatschef vor, persönlich für die systematische Verfolgung politischer Gegner und schwere Menschenrechtsverstösse verantwortlich zu sein. "Wir bitten die internationale Gemeinschaft um Hilfe", sagte Guaidó. "Es ist die Zeit für entschiedenes Handeln gekommen".

Guaidó und Maduro liefern sich seit Anfang 2019 einen erbitterten Machtkampf. Zwar haben viele Staaten - darunter auch die USA und Deutschland - Guaidó als legitimen Interimspräsidenten anerkannt, allerdings kann er sich in Venezuela selbst nicht gegen Maduro durchsetzen, der noch immer vom mächtigen Militär gestützt wird.

Angesichts der Coronavirus-Pandemie sprechen von Dienstag an Vertreter aller 193 Mitgliedstaaten bei der UN-Generaldebatte nicht wie sonst live im UN-Hauptquartier in New York - die Reden wurden in diesem Jahr vorab per Video aufgezeichnet.

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