Bei einem Einsatz in der Nacht zum Mittwoch seien südlich von Malta 63 Menschen auf einem Schlauchboot entdeckt worden, das zu sinken drohte, teilte die Marine am Mittwoch in Valletta mit. Bei zwei weiteren Rettungsaktionen am Mittwoch seien 61 und 147 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht worden.

Da sich Italien immer mehr aus der Seenotrettung von Flüchtlingen, die das Mittelmeer von Libyen aus zu überqueren versuchen, zurückzieht, hat Malta die EU um Hilfe gebeten.

Immer wieder ertrinken zahlreiche Flüchtlinge beim Untergang ihrer oft seeuntüchtigen Boote, die meisten beim Versuch der Überfahrt von Libyen in die EU. Das Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR spricht deshalb von "der tödlichsten Meeresüberquerung der Welt".