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Neuer Zustrom von Bootsflüchtlingen in Spanien

Flüchtlinge stranden in Boote in Spanien (Archiv)

Flüchtlinge stranden in Boote in Spanien (Archiv)

Mehr als 300 illegale Einwanderer aus Nordafrika sind innerhalb von knapp drei Tagen auf dem Seeweg nach Spanien gelangt. Die Behörden berichteten am Sonntag von etwa 20 Booten.

Der Zustrom überraschte die verantwortlichen Stellen. Seit Beginn der Wirtschaftskrise war die Zahl der illegalen Einwanderer in Spanien rapide zurückgegangen. Bei einer Arbeitslosenrate von rund 20 Prozent sind für Zuwanderer kaum Jobs zu bekommen.

Die überwiegend aus Algerien und anderen nordafrikanischen Ländern stammenden Menschen gingen in der Region Murcia, in den Provinzen Granada und Almería sowie in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta an Land.

Ein Boot mit 14 illegalen Immigranten gelangte auf die Ferieninsel Mallorca. Sie wurden in Spanien medizinisch betreut und mit Hilfsgütern versorgt. Dann wurden sie in Lagern untergebracht. Die Behörden leiteten Abschiebungsverfahren ein.

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