Schiesserei

Obama will Sturmgewehre verbieten lassen

US-Präsident Barack Obama an der Trauerfeier in Newtown

US-Präsident Barack Obama an der Trauerfeier in Newtown

Nach dem Amoklauf wächst in den USA die Unterstützung für eine schärfere Waffenkontrolle. US-Präsident Barack Obama will sich für ein Verbot von Sturmgewehren einsetzen.

Obama werde eine entsprechende Initiative der Senatorin Dianne Feinstein unterstützen, sagte ein Sprecher von Obama am Dienstag in Washington. Feinstein hatte für Januar einen entsprechenden Gesetzesvorstoss angekündigt.

Zudem sei der Präsident offen für ein Gesetz, mit dem der Verkauf von Waffen auf sogenannten Gun Shows strenger kontrolliert werden solle. Hier gelte es, Schlupflöcher zu schliessen.

Erfreut über Umdenken

Generell sei Obama erfreut darüber, dass zahlreiche Demokraten und Republikaner ihre Meinung zu dem Thema geändert und nun strengere Waffengesetze befürworteten, sagte der Sprecher.

Auslöser der Debatte war der Amoklauf von Adam Lanza in Newtown im Bundesstaat Connecticut. Der 20-Jährige hatte am Freitag in einer Schule 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren sowie sechs Erwachsene erschossen.

Danach tötete er sich nach Angaben der Polizei selbst. Auch die Mutter des Täters wurde umgebracht. Das Motiv des Täters ist noch unklar. (sda)

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