Krise am Golf

Pakistan als Vermittler zwischen Iran und Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Imran Khan (l) ist am Sonntag in Teheran vom iranischen Präsidenten Hassan Ruhani empfangen worden. Khan will im Streit zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi-Arabien vermitteln.

Der pakistanische Regierungschef Imran Khan (l) ist am Sonntag in Teheran vom iranischen Präsidenten Hassan Ruhani empfangen worden. Khan will im Streit zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi-Arabien vermitteln.

Der pakistanische Ministerpräsident Imran Khan ist am Sonntag in der iranischen Hauptstadt Teheran eingetroffen, um zwischen dem Iran und Saudi-Arabien zu vermitteln.

Auf seiner Agenda stehen Treffen mit Präsident Hassan Ruhani sowie dem oberstem Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei. Anschliessen will Khan weiter nach Riad fliegen.

Der Iran hatte am Samstag erneut signalisiert, dass er nicht abgeneigt sei, die Differenzen mit den Saudis auszuräumen. "Ob nun mit ohne oder Vermittler, (...) wir sind zu Verhandlungen mit den Saudis bereit", sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi.

Khan war bereits im April dieses Jahres in Teheran gewesen. Auch da ging es neben der Ausweitung der bilateralen Beziehungen um die Krise zwischen Teheran und Riad.

Das Königreich Saudi-Arabien und der Iran streiten sich um die Vorherrschaft in der Region am Persischen Golf und unterstützen in Kriegen wie im Jemen unterschiedliche Parteien.

In diesem Jahr verschärften Angriffe auf Öltanker die Spannungen zwischen beiden Staaten. Saudi-Arabien ist ein enger Verbündeter der USA, der Iran ist mit den USA verfeindet. Pakistan bemüht sich seit einiger Zeit um gute Beziehungen zu beiden Staaten.

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