Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte einen gefährlichen Säurezünder und konnte daher nicht entschärft werden. Für die Sprengung wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst rund 700 Tonnen Sand über den Sprengkörper geschüttet.

Etwa 4200 Menschen hatten aus Sicherheitsgründen im Umkreis von 750 Metern um den Fundort ihre Wohnungen verlassen müssen. In einer zusätzlichen Sicherheitszone von weiteren 500 Metern um den Fundort, hatten die Einsatzkräfte die Bewohner aufgefordert, in ihren Häuser zu bleiben und sich in Räumen aufzuhalten, die "der Fundstelle abgewandt waren".

Für den Einsatz hatte die Stadt bereits am Nachmittag sowohl beim Autoverkehr als auch beim öffentlichen Nahverkehr mit erheblichen Beeinträchtigungen gerechnet.