USA

Schwerer Schlag für Trump – John McCain macht ihm dicken Strich durch die Rechnung

Senator John McCain kann sich nicht für Trumps Gesundheitsreform erwärmen.

Senator John McCain kann sich nicht für Trumps Gesundheitsreform erwärmen.

Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern. Nächste Woche soll im Senat abgestimmt werden.

Die Zeit rennt. Nur noch bis Ende Monat haben die Republikaner Zeit, die Gesundheitsreform durch den Senat zu bringen. Danach bräuchten sie zusätzlich Stimmen aus dem Lager der Demokraten.

Nun sieht es schwer danach aus, als ob es vorerst nichts wird mit der Abschaffung der Obamacare. Zwar haben die Republikaner im Senat eine Mehrheit von 52 zu 48, doch der republikanische Senator John McCain kündete am Freitagabend an, dass er der neuen Vorlage «nicht mit gutem Gewissen zustimmen» könne. 

Mit John McCain (Arizona) hat am Freitag nach Rand Paul (Kentucky) der zweite republikanische US-Senator seine Ablehnung des Gesetzesentwurfes kundgetan, den die Senatoren Bill Cassidy und Lindsey Graham eingebracht hatten. McCain hatte sich bereits bei einem vorigen Entwurf quergestellt. Eine Abstimmung über den neuerlichen Vorschlag war für nächste Woche geplant.

Es sollte nach mehreren missglückten Anläufen der letzte Versuch sein, Trumps Wahlversprechen, «Obamacare» durch ein neues Gesundheitsgesetz zu ersetzen, zu erfüllen. Die Republikaner dürfen sich im Senat jedoch maximal zwei Gegenstimmen aus dem eigenen Lager erlauben.

Mit Susan Collins aus Maine und Lisa Murkowski aus Alaska ist die Zustimmung zweier weiterer republikanischer Senatorinnen höchst ungewiss. (cma/sda/dpa)

Update folgt...

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