Mursi und die Muslimbruderschaft strebten ein Machtmonopol an, kritisierten die Demonstranten. Zur Demonstration in Kairo kamen rund 3000 Menschen und marschierten in Richtung des Präsidentenpalastes. Auch in Alexandria und in anderen Städten des Landes wurden Kundgebungen abgehalten.

An den Demonstrationen nahmen deutlich weniger Menschen teil, als an den Massenkundgebungen, die zum Sturz von Mursis Vorgänger Husni Mubarak geführt hatten. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich. In Alexandria wurden allerdings rund 1000 Anti-Mursi-Demonstranten von einer aufgebrachten Menschenmenge mit Messern und Stöcken angegriffen. Mehrere Menschen wurden verletzt.