Dies teilte die NOAA am Donnerstag (Ortszeit) mit. Damit übertraf der Juni 2019 den gleichen Monat des Jahres 2016, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,02 Grad Celsius.

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Zentral- und Osteuropa, im Norden Russlands, im Nordosten Kanadas und in südlichen Teilen Südamerikas.

Zudem waren die von Meereis bedeckten Flächen der Arktis und der Antarktis sehr klein. Die durchschnittliche Ausbreitung der Meereisdecke in der Antarktis habe im Juni um rund 8,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen - das sei Rekord. In der Arktis lag die Ausbreitung um rund 10,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010, der zweitkleinste je gemessene Wert für Juni.

Auch der von der EU betriebene Copernicus-Dienst zur Überwachung des Klimawandels war Anfang Juli zum Schluss gekommen, dass der vergangene Juni der heisseste aller Zeiten war.