Knapp eine Woche nach dem Zusammenstoss eines Ausflugsschiffes mit dem Flusskreuzfahrtschiff "Viking Sigyn" auf der Donau in Budapest haben Rettungskräfte zwei weitere Tote geborgen. Bei beiden handelte es sich um Südkoreaner, erklärte die ungarische Polizei am Dienstag.

Der Körper eines Mannes sei durch ein Fenster aus dem Wrack geholt worden. Eine weitere Leiche sei 70 Kilometer südlich von Budapest auf der Höhe des Dorfs Kulcs entdeckt worden.

Damit stieg die Zahl der geborgenen Unglücksopfer auf elf. 17 Passagiere werden weiterhin vermisst. Nur sieben der 35 Menschen an Bord des Unglücksschiffs hatten sich retten können.

Die beiden Schiffe waren am Mittwochabend im strömenden Regen auf einem bei Touristen beliebten Abschnitt der Donau kollidiert, der einen Blick auf die Stadt und das Parlament bietet. Das kleine Boot mit 33 südkoreanischen Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord sank innerhalb weniger Sekunden. An der schwierigen Bergung sind auch Taucher aus Südkorea beteiligt. Die "Viking Sigyn" gehört den Viking River Cruises mit Sitz in Basel.

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