Auto

Der Gute-Laune-Crossover

Ford Puma.

Ford Puma.

Der Ford Puma sorgte in den 2000ern als Sportcoupé für gute Laune – nun setzt er das als Crossover fort.

Kompakte Crossover sind derzeit äusserst beliebt. Vermutlich, weil sie einen guten Kompromiss bieten. Sie bieten eine erhöhte Sitzposition wie ein grosses SUV, bauen aber so kompakt wie ein Kleinwagen. Da man Allradantrieb und Geländetauglichkeit im Alltag meist ohnehin nicht braucht, kann man darauf auch gerne verzichten – nimmt aber gerne das grosszügigere Platzangebot aufgrund des höheren Aufbaus.

Das merkt man beim neuen Ford Puma vor allem im Kofferraum: Unter dem Ladeboden, dort wo normalerweise höchsten noch ein Pannendreieck oder ein Reifen-Reparaturkit zu finden ist, gibt es beim Crossover von Ford ein grosses Staufach. Obendrein noch praktisch mit Plastik verkleidet und mit Wasserabfluss am Boden und damit praktisch auswaschbar, wenn dreckige Wanderstiefel oder schmutzige Topfpflanzen transportiert wurden.

Es sind diese kleinen Details, die im Puma für gute Laune im Alltag sorgen. So auch die Stoffsitzbezüge, die sich per Reissverschluss abtrennen lassen – und bequem in der Waschmaschine gewaschen werden können – so muss man sich auch von einem Kaffeefleck nicht die Laune verderben lassen.

Die netten kleinen Details im 4,21 Meter langen Kompakt-Crossover kommen aber auch nur deswegen so gut zur Geltung, weil die Basis stimmt. Diese teilt er sich mit dem Ford Fiesta und bietet entsprechend viel Fahrfreude. Der Puma fühlt sich flink und handlich an, federt aber Schlaglöcher und Bodenwellen anstandslos weg.

Unter der Haube des Testwagens steckt ein 1,0-Liter-Dreizylinder, der mit Mild-Hybrid-System auf 155 PS kommt. Er überzeugt im Alltag mit gleichmässiger Kraftentfaltung, kernigem Dreizylinder-Klang und knackiger 6-Gang-Handschaltung. Den Verbrauch für den 155 PS starken Puma gibt Ford mit 5,9 l/100 km an; im Test waren es 6,3 l/100 km, was gemessen am guten Raumangebot und den tadellosen Fahreigenschaften durchaus wirtschaftlich ist.

Wirtschaftlich ist der Puma auch bei der Anschaffung: Er ist schon ab 22 200 Franken zu haben – und bleibt selbst mit voller Ausstattung deutlich unter 40000 Franken.

Ford Puma (1999).

Ford Puma (1999).

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