125-jähriges Jubiläum
Roche und die Eigentümerfamilie unterstützen den Basler Zolli mit 20 Millionen Franken

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Roche unterstützt die Eigentümerfamilie den Zoo Basel. Die Schenkung soll für den Umbau und die Erweiterung des Vogelhauses sowie der Zwergotteranlage eingesetzt werden.

Lea Meister
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Die Zwergotteranlage im Zolli Basel soll neu gebaut werden.

Die Zwergotteranlage im Zolli Basel soll neu gebaut werden.

Rixipix / iStockphoto

Die Roche-Eigentümerfamilien Hoffmann, Oeri und Duschmalé unterstützen den Basler Zoo mit einer Schenkung von 20 Millionen Franken. Dies teilte die Roche am Mittwochmorgen in einer Medienmitteilung mit. Anlass der Schenkung sei das 125-jährige Jubiläum der Roche, das im laufenden Jahr gefeiert wird.

Die Schenkung wird der Zolli für den Umbau und die Erweiterung des Vogelhauses verwenden. Geplant sei eine begehbare Voliere mit Waldrappen und ein Neubau der Zwergotteranlage.

«Roche ist ein stark in Basel verwurzeltes Unternehmen. Aus Anlass des 100-jährigen Firmenjubiläums haben wir der Stadt Basel das Tinguely-Museum geschenkt. Zum 125-jährigen Jubiläum der Unternehmensgründung möchten wir die Verwurzelung zur Region wiederum unterstreichen»,

sagt Christoph Franz, Verwaltungsratspräsident von Roche. Man wolle mit dieser Spende die tiefe Verbundenheit der Eigentümerfamilie zur Region hervorheben, so André Hoffmann, Vizepräsident des Roche-Verwaltungsrats und Sprecher des Aktionärspools.

Wiedereröffnung in zwei Jahren

Das Vogelhaus ist bereits im Umbau und wird erweitert. Auch der Neubau der Zwergotteranlage wird schon umgebaut. Die Gesamtanlage soll im Jahr 2023 wiedereröffnet werden. Der Tag der offenen Tür, der für die Wiedereröffnung geplant wird, wird ebenfalls von der Roche finanziert.

Der Zolli Basel erhält immer wieder sogenannte zweckbestimmte Spenden. Die Schenkung der Roche ist allerdings die bisher höchste an das Vogelhaus. 2020 wurden insgesamt 18 Millionen Franken an das Vogelhaus gespendet. Alle drei Spender blieben aber anonym, was bei hohen Spendebeträgen nicht unüblich ist.

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