Birsfelden
Ab November wird das neue Pumpwerk beim Birsköpfli gebaut

Nächsten Monat bereits will die Gemeinde mit den Bauarbeiten am neuen Pumpwerk beim Birsköpfli beginnen. Dem Bau soll nichts im Wege stehen: Der «Schwebende Asphalt» ist bereits im Bau.

Lucas Huber
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Der «schwebende Asphalt» am Birsköpfli ist im Bau
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Birssteg
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Der «schwebende Asphalt» am Birsköpfli ist im Bau

Kenneth Nars

Nächsten Monat bereits will die Gemeinde mit den Bauarbeiten am neuen Pumpwerk beim Birsköpfli beginnen. Bevor die Gemeindeversammlung den entsprechenden Kredit allerdings nicht genehmigt, bleibt das Vorhaben ein Vorhaben. Am 31. Oktober ist es soweit, und wie man die Situation in Birsfelden einschätzt, wird dem Bau nichts im Wege stehen.

Für die Buvette gibts nur Hohn und Spott

Ob dies auch für die geplante Buvette gilt, deren Baukosten sich bereits im ebenfalls gutzuheissenden Budget 2012 wiederfinden, ist weniger eindeutig. Auf dem inoffiziellen Birsfelder Internet-Blog «Birsfälde blog(g)t anderscht» hagelt es jedenfalls nur so von Hohn und Spott. Vom grossen Wurf ist da hämisch die Rede, vom Gebäude, das an eine Seniorenheim-Exklave erinnere oder von Birsfelden, das zur Buvette komme wie die Jungfrau zum Kinde.

Buvette logischer Schritt

300 000 Franken veranschlagt die Gemeinde - und wehrt sich: «Wir sind gezwungen, das an die Hand zu nehmen», erklärt Reto Seghers, Leiter der Birsfelder Bau- und Gemeindeentwicklung - weil die vorhandene, aber doch ziemlich in die Jahre gekommene Toilettenanlage nämlich ohnehin ersetzt werden müsse. Und im Sinne von Kosteneinsparungen plant man Pumpwerk und Buvette sinnvollerweise in einem Durchgang.

Ausserdem werde es am Birsköpfli auch künftig keinen Restaurationsbetrieb geben, verspricht Seghers. Die Buvette, die am Rande der Birskopfmatte zu stehen kommt, böte zwar Platz für zwei Tische, sei alles in allem aber recht klein und unterliege ebenfalls der Nachtruhe, die am Birsköpfli ab 22 Uhr gilt, so Seghers weiter.

Brückenschlag im Zeitplan

Die Idee ist, die Buvette nicht durch die Gemeinde, sondern durch einen Pächter zu betreiben. Dabei denkt man natürlich an den Imbissstand-Betreiber, der seine Hamburger und Getränke seit Jahr und Tag am Birsköpfli verkauft. «Besprochen ist noch nichts», relativiert Seghers zwar, «aber wir werden sicher zuerst mit ihm sprechen.»

Noch stehen diese Vorhaben aber im Schatten der aktuellen Bautätigkeit, dem Brückenschlag über die Birs. «Schwebender Asphalt» heisst das Projekt, das den provisorischen Holzsteg ersetzen wird. Dieser ziert den Flusslauf seit 2008 und wurde anstelle der alten Brücke installiert, deren Sicherheit nicht mehr garantiert werden konnte. Die Arbeiten schreiten hier wie geplant voran, sodass der Zeitplan optimal eingehalten