Abriss und Neubau
Landhof-Projekt kostet wegen Verzögerung zwei Millionen Franken mehr

Insgesamt wird die Aufwertung des Landhofs in Basel nun mehr als 10 Millionen Franken kosten. Aufgrund der langen politischen Beratungen komme es zu diesen zusätzlichen Kosten, teilt die Regierung mit.

Silvana Schreier
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Am 26. November 1893 wurde im Landhof-Stadion das erste Fussballspiel ausgetragen.

Am 26. November 1893 wurde im Landhof-Stadion das erste Fussballspiel ausgetragen.

Keystone

«Landhof für Alle» heisst der Ratschlag der Regierung. Damit soll das ehemalige Heimstadion des FC Basel saniert und geöffnet werden, das Tribünengebäude wird abgerissen und ein Infrastrukturgebäude neu gebaut. Dafür beantragt der Basler Regierungsrat nun 2,105 Millionen Franken mehr beim Grossen Rat.

Die zusätzlichen Kosten entstanden laut Mitteilung aufgrund der langen politischen Beratung. In dieser Zeit seien die Entsorgungs- sowie Holzbaukosten gestiegen und unterdessen seien neue gesetzliche Anforderungen im Rahmen des Energiegesetzes für den Neubau von Gebäuden eingeführt worden.

Unterirdisches Parking kommt nicht

Ursprünglich hätte das Landhof-Projekt 8,631 Millionen Franken kosten sollen. Die Umwelt-, Verkehr- und Kultur-Kommission überwies den Ratschlag im März 2018 stillschweigend an den Grossen Rat. Dort ist der Bericht noch hängig.

Weiter teilt die Regierung mit, man verzichte nach dem Rückzug der Investoren darauf, das Projekt eines Quartierparkings Landhof weiter zu verfolgen. Mitte Mai wurde bekannt, dass der Investor sich zurückgezogen hat.