Weit über 100 Schulen wollen den Preis als beste Schule. Es geht um Preise im Gesamtwert von 225000 Franken.

Nach der ersten Selektionsrunde sind jetzt noch 18 Schulen im Rennen. Es sind 15 öffentliche Schulen, vom Kindergarten übers Gymnasium bis hin zur Berufsschule, und drei Privatschulen. Der Kanton Zürich stellt mit vier Schulen das grösste Kontingent, es folgen der Aargau mit drei und die Region Basel mit zwei Schulen im Final.

Öffentliche besser als Private

Überraschend dabei: Die Privaten schneiden schlechter ab und sind klar in der Unterzahl. «Es haben sich sehr gute öffentliche Schulen beworben», sagt Jury-Präsident Jürgen Oelkers im «Sonntagsblick».

Die 18 Finalisten werden sich in den kommenden Monaten nun dem Experten- und Jurygremium präsentieren. Im Dezember werden dann die Sieger gekürt. Sechs bis acht Schulen sollen ausgezeichnet werden.

80'000 Franken für die Beste

Die Jury vergibt einen mit 80'000 Franken dotierten Hauptpreis. Vier Schulen erhalten Preise in der Höhe von jeweils 25'000 Franken.

Zusätzlich kann der «Preis der Jury» von 15'000 Franken an eine Schule vergeben werden, die unter schwierigen Voraussetzungen ganz besondere Leistungen erbringt. Vergeben werden weiter ein bis drei Sonderpreise von je 10'000 Franken.

Die Schulen werden nach sechs Kriterien beurteilt, nämlich nach Leistung, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Umgang mit Vielfalt, Schulklima, Schulleben und ausserschulische Partner sowie Schule als lernende Institution.